Kultur

Mythos und Kult: Zehn Fakten rund um die Titanic

Die Titanic galt als das modernste Schiff seiner Zeit, ein schwimmender Palast. Doch die Jungfernfahrt vor 110 Jahren endete tragisch. Hier zehn Fakten rund um den Luxusliner.

Die RMS Titanic – ein Triumph der Technik. Gebaut in Belfast war das Schiff zu seiner Zeit das größte der Welt. 1912 wollten viele einen Platz auf dem Luxusliner ergattern. Die Preise der Tickets für die erste Klasse variierten, das billigste kostete 30 Pfund, heute umgerechnet circa 4000 Euro. Doch die Gäste konnten sich das leisten, wie etwa der US-amerikanische Immobilienhändler und Hotelbesitzer John Jacob Astor, damals einer der reichsten Männer der Welt, oder der Geschäftsmann Benjamin Guggenheim mit seiner Geliebten. Sie alle wollten Geschichte schreiben – als erste Passagiere auf der Titanic.

Andere wiederum sahen die Überfahrt als Chance, ihr Schicksal auf dem alten Kontinent hinter sich zu lassen und ein besseres Leben in Nordamerika zu finden. Zu diesem Zeitpunkt ahnte jedoch keiner, dass das Schiff sein Ziel New York niemals erreichen würde. In der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 rammt der Dampfer einen Eisberg. Die Jungfernfahrt endet in eine Katastrophe, um die sich viele Legenden und Mythen ranken. Wir präsentieren zehn Fakten rund um die Titanic.

Die RMS Titanic – ein Triumph der Technik. Gebaut in Belfast war das Schiff zu seiner Zeit das größte der Welt. 1912 wollten viele einen Platz auf dem Luxusliner ergattern. Die Preise der Tickets für die erste Klasse variierten, das billigste kostete 30 Pfund, heute umgerechnet circa 4000 Euro. Doch die Gäste konnten sich das leisten, wie etwa der US-amerikanische Immobilienhändler und Hotelbesitzer John Jacob Astor, damals einer der reichsten Männer der Welt, oder der Geschäftsmann Benjamin Guggenheim mit seiner Geliebten. Sie alle wollten Geschichte schreiben – als erste Passagiere auf der Titanic.

In jener Nacht des 14. April übernahm der Matrose Frederick Fleet den Ausguck auf der Titanic. Er war ein erfahrener Seemann, der bereits mit zwölf Jahren seine Ausbildung auf einem Schulschiff gemacht hatte. In der Nacht soll es bitterkalt im Krähennest gewesen sein, als er als erster eine dunkle Masse im Wasser sah und die Gefahr direkt den Vorgesetzten meldete. Der Erste Offizier reagierte prompt, doch es war zu spät. Fleet überlebte die Katastrophe und gab später zu Protokoll, dass er kein Fernglas zur Hand gehabt habe. Er war sich sicher, dass ein solches die Tragödie hätte abwenden können. Die Ferngläser lagen in einem verschlossenen Schrank, der Schlüssel dazu steckte in der Jackentasche des Offiziers David Blair, der jedoch nicht an Bord war. Vor der ersten Atlantiküberfahrt hatte die Reederei Teile der Besatzung ausgetauscht. David Blair musste das Schiff im letzten Moment verlassen – dabei muss er den Schlüssel zum Schrank mit den Ferngläsern vergessen haben.

1. Kein Fernglas vorhanden

Chaos, Angst, Geschrei, Passagiere versuchen panisch, einen Platz in den Rettungsbooten zu ergattern. In dieser verzweifelten Situation nach der Kollision mit dem Eisberg entscheiden sich die Musiker auf dem Deck des Luxusliners zu spielen. Noch über zwei Stunden nach dem Zusammenprall versuchte die Band so die verängstigten Menschen am Board zu beruhigen. Alle acht Musiker kamen bei dem Unglück ums Leben. Diese ergreifende Geste der Musikkapelle greift auch der Regisseur James Cameron in seinem Kult-Film „Titanic“ (1997) auf und inszeniert sie nach der wahren Begebenheit.

Keiner der Ingenieure auf der Titanic hat den Untergang überlebt. Der Kapitän Edward John Smith soll seine Besatzung Mut zugesprochen haben mit den Worten: „Be British, boys, be British“. Auch andere Männer u.a. aus der ersten Klasse bevorzugten den ehrenvollen Tod: Der Geschäftsmann Benjamin Guggenheim soll gesagt haben: „Wir haben uns bestens angezogen und sind bereit unterzugehen wie Gentlemen.“ Auch der Immobilien-Mogul John Jacob Astor soll angeblich ironisch bemerkt haben: „Ich habe Eis bestellt, aber das jetzt ist lächerlich.“ Er half einer jungen Frau und einem Auswandererkind in ein Rettungsboot. Von den etwa 2200 Passagieren überlebten nur 700 die Katastrophe.

Das Meereswasser hatte in jener Nacht eine Temperatur um null Grad, ein Mensch könnte normalerweise nur maximal 15 Minuten in dieser Kälte überleben. Charles Joughin, der Chefbäcker auf der Titanic, ist einer der berühmtesten Überlebenden der Katastrophe. Obwohl er als Kapitän eines der Rettungsboote ausgewählt wurde, entschied er sich den Platz abzugeben, schließlich waren auf diesem Rettungsboot bereits Matrosen, die es lenken konnten. Joughin sank mit dem Schiff, trank jedoch zuvor so viele Spirituosen, dass er die Kälte des Wassers, in der er nun schwamm, nicht mehr spürte. Er überlebte den Untergang der Titanic, weil er nach mehr als zwei Stunden auf ein umgeschlagenes Rettungsboot gezogen und schließlich von einem zur Hilfe geeilten Schiff aufgenommen wurde.

Die Liebesgeschichte von Rose und dem Auswandererjungen Jack, die eine zentrale Rolle in James Camerons Film spielte, ist rein erfunden. Doch es gab Liebespaare, die tatsächlich auf der Titanic waren und ein tragisches Ende erleiden mussten. Da wäre etwa die Geschichte der Teilhaber des Kaufhauses Macy’s: Isidor Straus und seine Frau Ida. Sie hatten den Winter in Europa verbracht und wollten nun nach New York heimkehren. Beiden wurde ein Sitzplatz in einem Rettungsboot angeboten, doch Isidor lehnte ab: Solange Kinder und Frauen noch an Bord waren, wollte er nicht einsteigen. Seine Frau Ida wiederum wollte sich nicht ohne ihren Mann retten und soll gesagt haben: „Ich werde nicht von meinem Ehemann getrennt werden. So wie wir gelebt haben, werden wir auch zusammen sterben.“ („I will not be separated from my husband. As we have lived, so will we die, together.“). Mehrere Gedenktafel erinnern an das Ehepaar, das sich für den gemeinsamen Tod entschied, darunter eine im New Yorker Kaufhaus Macy’s.

Eigentlich brauchte das Schiff 32 Rettungsboote. Und so hatte der erste Designer des Luxusdampfers es auch geplant, doch die Reederei war überzeugt: Der Liner ist sicher, mehr Rettungsboote würde nur die Promenadendecks versperren. Auf einem Schiff wie diesem zählte der Komfort ganz besonders. Rechtlich gesehen hat die Reederei auch nicht gegen geltende Sicherheitsgesetze verstoßen, denn laut der damaligen Bestimmungen richtete sich die Zahl der Boote nach dem Gewicht des Schiffs und nicht nach der Anzahl der Passagiere. Fatal. Mit 16 Rettungsbooten an Bord und vier Faltbooten konnten nur 700 Menschen gerettet werden.

Vielleicht hätte die Reederei White Star Line, bevor sie dem Dampfer den Namen „Titanic“ gab, das 1898 erschienene Buch „Futility“ (Sinnlosigkeit) des Schriftstellers Morgan Robertson lesen müssen. Der Roman erzählte die Geschichte eines Schiffs namens Titan, das groß und luxuriös war. Wie die Titanic im wahren Leben, so rammte auch die „Titan“ im Buch auf der Fahrt zwischen Amerika und England einen Eisberg. Eine tragische Ironie der Geschichte.

Viele haben sich auf die Suche nach der untergegangenen Titanic gemacht, erst 73 Jahre nach der Katastrophe gelingt es dem Unterwasserarchäologen Robert Ballard, das Wrack im Nordatlantik zu orten und zum ersten Mal zu fotografieren. Dieses Unterfangen finanzierte er, indem er zunächst zugestimmt hatte, in einer geheimen Mission der US-Navy die Überreste zweier versunkener U-Boote zu suchen. Danach blieben ihm zwölf Tage, in denen er die Ausrüstung der Navy benutzen durfte, um die Titanic zu finden. Und er wird fündig: In 3800 Metern Tiefe, in ewiger Dunkelheit, unter enormen Druck der Wassermassen findet er das Wrack des einstigen Luxusliners. Gerade noch rechtzeitig: Denn es haben sich Mikroben im Schiffswrack angesiedelt, die die Titanic Stückchen um Stückchen zersetzen, bis sich das Schiff in Pulver auflöst. Wissenschaftler vermuten, dass das Wrack bis 2030 verschwunden sein wird, zum zweiten Mal, doch die Legende wird bleiben. Soviel ist sicher.

Die wohl bekannteste Verfilmung ist der Kassenschlager von James Cameron aus dem Jahr 1997. Der Film brachte 2,5 Milliarden US-Dollar ein, er gilt als einer der erfolgreichsten Filme der Kinogeschichte – mit elf Oscar-Auszeichnungen. Doch es gab auch andere Verfilmungen. Die erste wurde im selben Jahr, als der Dampfer unterging, gedreht. Der Film aus dem Jahr 1912 hieß „Saved From the Titanic“ und die Hauptrolle wurde von einer Überlebenden des Unglücks gespielt. In Deutschland wurde ebenfalls ein Titanic-Film gedreht. Diese während des Zweiten Weltkriegs entstandene Verfilmung diente allerdings als Propaganda-Mittel gegen die USA und Großbritannien.

Inzwischen kreuzen viele Passagierschiffe durch den Atlantik. Schon längst wurde die Titanic in der Größe von unzähligen anderen Passagierschiffen überholt. Das größte Schiff, das in diesem Jahr in Betrieb gehen soll, heißt Wonder of the Seas. Es soll eine Breite von 66 Metern haben, dagegen wirkt die Titanic mit ihren 28 Metern Breite eher unspektakulär. Auch in der Höhe gibt es einen deutlichen Unterschied: Die Wonder of the Seas zählt 72,50 Meter, die Titanic gerade mal 53. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann auch die Wonder of the Seas in ihrer Größe übertroffen wird.

 

Isidor Straus (1845 - 1912) war Miteigentümer des Kaufhauses Macy's
Titanic | Kapitän Edward John Smith
Jack (Leonardo DiCaprio) und Rose (Kate Winslet) auf dem Deck der Titanic

Die RMS Titanic – ein Triumph der Technik. Gebaut in Belfast war das Schiff zu seiner Zeit das größte der Welt. 1912 wollten viele einen Platz auf dem Luxusliner ergattern. Die Preise der Tickets für die erste Klasse variierten, das billigste kostete 30 Pfund, heute umgerechnet circa 4000 Euro. Doch die Gäste konnten sich das leisten, wie etwa der US-amerikanische Immobilienhändler und Hotelbesitzer John Jacob Astor, damals einer der reichsten Männer der Welt, oder der Geschäftsmann Benjamin Guggenheim mit seiner Geliebten. Sie alle wollten Geschichte schreiben – als erste Passagiere auf der Titanic.

Andere wiederum sahen die Überfahrt als Chance, ihr Schicksal auf dem alten Kontinent hinter sich zu lassen und ein besseres Leben in Nordamerika zu finden. Zu diesem Zeitpunkt ahnte jedoch keiner, dass das Schiff sein Ziel New York niemals erreichen würde. In der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 rammt der Dampfer einen Eisberg. Die Jungfernfahrt endet in eine Katastrophe, um die sich viele Legenden und Mythen ranken. Wir präsentieren zehn Fakten rund um die Titanic.

1. Kein Fernglas vorhanden

In jener Nacht des 14. April übernahm der Matrose Frederick Fleet den Ausguck auf der Titanic. Er war ein erfahrener Seemann, der bereits mit zwölf Jahren seine Ausbildung auf einem Schulschiff gemacht hatte. In der Nacht soll es bitterkalt im Krähennest gewesen sein, als er als erster eine dunkle Masse im Wasser sah und die Gefahr direkt den Vorgesetzten meldete. Der Erste Offizier reagierte prompt, doch es war zu spät. Fleet überlebte die Katastrophe und gab später zu Protokoll, dass er kein Fernglas zur Hand gehabt habe. Er war sich sicher, dass ein solches die Tragödie hätte abwenden können. Die Ferngläser lagen in einem verschlossenen Schrank, der Schlüssel dazu steckte in der Jackentasche des Offiziers David Blair, der jedoch nicht an Bord war. Vor der ersten Atlantiküberfahrt hatte die Reederei Teile der Besatzung ausgetauscht. David Blair musste das Schiff im letzten Moment verlassen – dabei muss er den Schlüssel zum Schrank mit den Ferngläsern vergessen haben.

Chaos, Angst, Geschrei, Passagiere versuchen panisch, einen Platz in den Rettungsbooten zu ergattern. In dieser verzweifelten Situation nach der Kollision mit dem Eisberg entscheiden sich die Musiker auf dem Deck des Luxusliners zu spielen. Noch über zwei Stunden nach dem Zusammenprall versuchte die Band so die verängstigten Menschen am Board zu beruhigen. Alle acht Musiker kamen bei dem Unglück ums Leben. Diese ergreifende Geste der Musikkapelle greift auch der Regisseur James Cameron in seinem Kult-Film „Titanic“ (1997) auf und inszeniert sie nach der wahren Begebenheit.

Keiner der Ingenieure auf der Titanic hat den Untergang überlebt. Der Kapitän Edward John Smith soll seine Besatzung Mut zugesprochen haben mit den Worten: „Be British, boys, be British“. Auch andere Männer u.a. aus der ersten Klasse bevorzugten den ehrenvollen Tod: Der Geschäftsmann Benjamin Guggenheim soll gesagt haben: „Wir haben uns bestens angezogen und sind bereit unterzugehen wie Gentlemen.“ Auch der Immobilien-Mogul John Jacob Astor soll angeblich ironisch bemerkt haben: „Ich habe Eis bestellt, aber das jetzt ist lächerlich.“ Er half einer jungen Frau und einem Auswandererkind in ein Rettungsboot. Von den etwa 2200 Passagieren überlebten nur 700 die Katastrophe.

Das Meereswasser hatte in jener Nacht eine Temperatur um null Grad, ein Mensch könnte normalerweise nur maximal 15 Minuten in dieser Kälte überleben. Charles Joughin, der Chefbäcker auf der Titanic, ist einer der berühmtesten Überlebenden der Katastrophe. Obwohl er als Kapitän eines der Rettungsboote ausgewählt wurde, entschied er sich den Platz abzugeben, schließlich waren auf diesem Rettungsboot bereits Matrosen, die es lenken konnten. Joughin sank mit dem Schiff, trank jedoch zuvor so viele Spirituosen, dass er die Kälte des Wassers, in der er nun schwamm, nicht mehr spürte. Er überlebte den Untergang der Titanic, weil er nach mehr als zwei Stunden auf ein umgeschlagenes Rettungsboot gezogen und schließlich von einem zur Hilfe geeilten Schiff aufgenommen wurde.

2. Musik gegen die Panik

Die Liebesgeschichte von Rose und dem Auswandererjungen Jack, die eine zentrale Rolle in James Camerons Film spielte, ist rein erfunden. Doch es gab Liebespaare, die tatsächlich auf der Titanic waren und ein tragisches Ende erleiden mussten. Da wäre etwa die Geschichte der Teilhaber des Kaufhauses Macy’s: Isidor Straus und seine Frau Ida. Sie hatten den Winter in Europa verbracht und wollten nun nach New York heimkehren. Beiden wurde ein Sitzplatz in einem Rettungsboot angeboten, doch Isidor lehnte ab: Solange Kinder und Frauen noch an Bord waren, wollte er nicht einsteigen. Seine Frau Ida wiederum wollte sich nicht ohne ihren Mann retten und soll gesagt haben: „Ich werde nicht von meinem Ehemann getrennt werden. So wie wir gelebt haben, werden wir auch zusammen sterben.“ („I will not be separated from my husband. As we have lived, so will we die, together.“). Mehrere Gedenktafel erinnern an das Ehepaar, das sich für den gemeinsamen Tod entschied, darunter eine im New Yorker Kaufhaus Macy’s.

3. „Be British, boys, be British“

Eigentlich brauchte das Schiff 32 Rettungsboote. Und so hatte der erste Designer des Luxusdampfers es auch geplant, doch die Reederei war überzeugt: Der Liner ist sicher, mehr Rettungsboote würde nur die Promenadendecks versperren. Auf einem Schiff wie diesem zählte der Komfort ganz besonders. Rechtlich gesehen hat die Reederei auch nicht gegen geltende Sicherheitsgesetze verstoßen, denn laut der damaligen Bestimmungen richtete sich die Zahl der Boote nach dem Gewicht des Schiffs und nicht nach der Anzahl der Passagiere. Fatal. Mit 16 Rettungsbooten an Bord und vier Faltbooten konnten nur 700 Menschen gerettet werden.

Vielleicht hätte die Reederei White Star Line, bevor sie dem Dampfer den Namen „Titanic“ gab, das 1898 erschienene Buch „Futility“ (Sinnlosigkeit) des Schriftstellers Morgan Robertson lesen müssen. Der Roman erzählte die Geschichte eines Schiffs namens Titan, das groß und luxuriös war. Wie die Titanic im wahren Leben, so rammte auch die „Titan“ im Buch auf der Fahrt zwischen Amerika und England einen Eisberg. Eine tragische Ironie der Geschichte.

Viele haben sich auf die Suche nach der untergegangenen Titanic gemacht, erst 73 Jahre nach der Katastrophe gelingt es dem Unterwasserarchäologen Robert Ballard, das Wrack im Nordatlantik zu orten und zum ersten Mal zu fotografieren. Dieses Unterfangen finanzierte er, indem er zunächst zugestimmt hatte, in einer geheimen Mission der US-Navy die Überreste zweier versunkener U-Boote zu suchen. Danach blieben ihm zwölf Tage, in denen er die Ausrüstung der Navy benutzen durfte, um die Titanic zu finden. Und er wird fündig: In 3800 Metern Tiefe, in ewiger Dunkelheit, unter enormen Druck der Wassermassen findet er das Wrack des einstigen Luxusliners. Gerade noch rechtzeitig: Denn es haben sich Mikroben im Schiffswrack angesiedelt, die die Titanic Stückchen um Stückchen zersetzen, bis sich das Schiff in Pulver auflöst. Wissenschaftler vermuten, dass das Wrack bis 2030 verschwunden sein wird, zum zweiten Mal, doch die Legende wird bleiben. Soviel ist sicher.

4. Alkohol gegen die Kälte

Die wohl bekannteste Verfilmung ist der Kassenschlager von James Cameron aus dem Jahr 1997. Der Film brachte 2,5 Milliarden US-Dollar ein, er gilt als einer der erfolgreichsten Filme der Kinogeschichte – mit elf Oscar-Auszeichnungen. Doch es gab auch andere Verfilmungen. Die erste wurde im selben Jahr, als der Dampfer unterging, gedreht. Der Film aus dem Jahr 1912 hieß „Saved From the Titanic“ und die Hauptrolle wurde von einer Überlebenden des Unglücks gespielt. In Deutschland wurde ebenfalls ein Titanic-Film gedreht. Diese während des Zweiten Weltkriegs entstandene Verfilmung diente allerdings als Propaganda-Mittel gegen die USA und Großbritannien.

Inzwischen kreuzen viele Passagierschiffe durch den Atlantik. Schon längst wurde die Titanic in der Größe von unzähligen anderen Passagierschiffen überholt. Das größte Schiff, das in diesem Jahr in Betrieb gehen soll, heißt Wonder of the Seas. Es soll eine Breite von 66 Metern haben, dagegen wirkt die Titanic mit ihren 28 Metern Breite eher unspektakulär. Auch in der Höhe gibt es einen deutlichen Unterschied: Die Wonder of the Seas zählt 72,50 Meter, die Titanic gerade mal 53. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann auch die Wonder of the Seas in ihrer Größe übertroffen wird.

5. Romanzen auf der Titanic

 

6. Wieso gab es nicht genug Rettungsboote?

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