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„Neue Ära“ für USA und ASEAN

Die Vereinigten Staaten sehen in China einen zunehmend mächtigen Konkurrenten. Die Regierung in Washington baut deshalb die Zusammenarbeit mit Staaten Südostasiens aus.

Mit Blick auf die Volksrepublik China haben die USA und der Verband Südostasiatischer Staaten (ASEAN) einen Ausbau ihrer Zusammenarbeit vereinbart. Angestrebt wird eine „umfassende strategische Partnerschaft“, wie zum Abschluss eines Sondergipfels in Washington mitgeteilt wurde.

„Wir leiten eine neue Ära in den Beziehungen zwischen den USA und ASEAN ein“, sagte der amerikanische Präsident Joe Biden. Man engagiere sich für Wachstum, Wohlstand und Stabilität im indo-pazifischen Raum – einschließlich der Achtung von Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten.

Mit Blick auf die Volksrepublik China haben die USA und der Verband Südostasiatischer Staaten (ASEAN) einen Ausbau ihrer Zusammenarbeit vereinbart. Angestrebt wird eine „umfassende strategische Partnerschaft“, wie zum Abschluss eines Sondergipfels in Washington mitgeteilt wurde.

Biden legt auf eine enge Kooperation mit den ASEAN-Ländern besonderes Augenmerk, wohl vor allem, um Chinas Machtstreben etwas entgegenzusetzen. Dem Verband gehören zehn Länder an, darunter Indonesien, Malaysia, Thailand, die Philippinen und Vietnam. Vertreter Myanmars nahmen nicht an dem Gipfel teil – die USA haben Sanktionen gegen das dortige Militärregime verhängt.

10 minus 1

Insgesamt kündigte die US-Regierung neue Initiativen und Projekte in Südostasien im Umfang von rund 150 Millionen Dollar an: Etwa 40 Millionen davon sollen in saubere Energieinfrastruktur fließen. „Wir werden den regionalen Energiehandel ausbauen und die Einführung sauberer Technologien beschleunigen, die wir nicht nur für die Bekämpfung des Klimawandels in dieser schnell wachsenden Region, sondern auch für die Unterstützung eines breiten Wirtschaftswachstums in den südostasiatischen Ländern als entscheidend ansehen“, hieß es. Etwa 60 Millionen Dollar sollen in neue regionale maritime Initiativen gesteckt werden. Weitere Gelder gehen etwa in Projekte zur Digitalisierung und zur Strafverfolgung.

Ein Thema der zweitägigen Konferenz war auch der russische Krieg gegen die Ukraine. In einer gemeinsamen Erklärung forderten die Gipfelteilnehmer die „Achtung der Souveränität, der politischen Unabhängigkeit und territorialen Integrität“ des angegriffenen Landes.

wa/bru (dpa, rtr)

USA | U.S.-ASEAN Gipfel

Mit Blick auf die Volksrepublik China haben die USA und der Verband Südostasiatischer Staaten (ASEAN) einen Ausbau ihrer Zusammenarbeit vereinbart. Angestrebt wird eine „umfassende strategische Partnerschaft“, wie zum Abschluss eines Sondergipfels in Washington mitgeteilt wurde.

„Wir leiten eine neue Ära in den Beziehungen zwischen den USA und ASEAN ein“, sagte der amerikanische Präsident Joe Biden. Man engagiere sich für Wachstum, Wohlstand und Stabilität im indo-pazifischen Raum – einschließlich der Achtung von Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten.

10 minus 1

Biden legt auf eine enge Kooperation mit den ASEAN-Ländern besonderes Augenmerk, wohl vor allem, um Chinas Machtstreben etwas entgegenzusetzen. Dem Verband gehören zehn Länder an, darunter Indonesien, Malaysia, Thailand, die Philippinen und Vietnam. Vertreter Myanmars nahmen nicht an dem Gipfel teil – die USA haben Sanktionen gegen das dortige Militärregime verhängt.

Insgesamt kündigte die US-Regierung neue Initiativen und Projekte in Südostasien im Umfang von rund 150 Millionen Dollar an: Etwa 40 Millionen davon sollen in saubere Energieinfrastruktur fließen. „Wir werden den regionalen Energiehandel ausbauen und die Einführung sauberer Technologien beschleunigen, die wir nicht nur für die Bekämpfung des Klimawandels in dieser schnell wachsenden Region, sondern auch für die Unterstützung eines breiten Wirtschaftswachstums in den südostasiatischen Ländern als entscheidend ansehen“, hieß es. Etwa 60 Millionen Dollar sollen in neue regionale maritime Initiativen gesteckt werden. Weitere Gelder gehen etwa in Projekte zur Digitalisierung und zur Strafverfolgung.

Ein Thema der zweitägigen Konferenz war auch der russische Krieg gegen die Ukraine. In einer gemeinsamen Erklärung forderten die Gipfelteilnehmer die „Achtung der Souveränität, der politischen Unabhängigkeit und territorialen Integrität“ des angegriffenen Landes.

wa/bru (dpa, rtr)

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