Wissen & Umwelt

Depression in der Liebe

Menschen können an der Depression ihrer Partner zerbrechen. Über Selbstfürsorge, einen offenen Umgang mit der Krankheit und wie eine Beziehung eine Depression überstehen kann.

Die Depression, sagt Stefanie, ist so, als hätte man im Bauch ein schwarzes Loch, das alle Energie aufsaugt. Manchmal fühle es sich auch an wie ein Overall aus Blei. Schon seit ihrer Kindheit wird sie von der Depression begleitet. Wenn sie darüber spricht, hört ihr Verlobter Florian neben ihr aufmerksam zu. Auch er ist in der Beziehung von Stefanies Depression betroffen und musste erst lernen, mit ihrer Krankheit umzugehen.

Sie sitzen an diesem Tag zusammen auf dem Balkon der Wohnung in Darmstadt, in der sie nun schon seit einiger Zeit leben. Als sie sich kennenlernten, wusste Stefanie bereits lange von ihrer Depression und weihte Florian schnell ein. “Ich bin damit immer offen umgegangen”, sagt sie. 

Die Depression, sagt Stefanie, ist so, als hätte man im Bauch ein schwarzes Loch, das alle Energie aufsaugt. Manchmal fühle es sich auch an wie ein Overall aus Blei. Schon seit ihrer Kindheit wird sie von der Depression begleitet. Wenn sie darüber spricht, hört ihr Verlobter Florian neben ihr aufmerksam zu. Auch er ist in der Beziehung von Stefanies Depression betroffen und musste erst lernen, mit ihrer Krankheit umzugehen.

Zu jeder Person, die wie Stefanie an einer Depression erkrankt ist, gehören meist Angehörige. Familie. Freunde. Partner, so wie Florian. Sie sind ein wichtiges Puzzleteil für die Betroffenen, um eine depressive Phase zu bewältigen. Doch auch für sie kann die Depression schwierig sein. “Es belastet mich natürlich”, sagt Florian. Wenn er sieht, dass es seiner Verlobten schlecht geht, nimmt er sie in den Arm, versucht, für sie da zu sein. “Das ist wirklich eine ganz, ganz große Hilfe”, sagt Stefanie und sieht ihn lange an. Florian erzählt, er habe genug eigene Kraft entwickelt, damit es ihn nicht allzu negativ beeinflusst.  

“Es kann Angehörige an ihre Grenzen bringen”

Aber vielen Partnern und Partnerinnen ergeht es anders, wenn ihre engsten Vertrauten keine Hoffnung und keine Energie mehr haben oder abweisend sind. Häufig denken Partner, verantwortlich für die Genesung der betroffenen Person zu sein. 73 Prozent der Befragten einer Studie aus dem Jahr 2018 entwickeln Schuldgefühle gegenüber ihren erkrankten Partnern. Die meisten fühlen sich, als wüssten sie nicht genug über eine Depression. Dieselbe Studie zeigt, dass sich 84 Prozent der Erkrankten während ihrer Depression aus sozialen Beziehungen zurückziehen. Zurückweisungen der Betroffenen sind jedoch meist nicht persönlich gemeint, sondern der Krankheit geschuldet.

Die Symptome einer Depression wie eine gedrückte Stimmung, Interessenverlust und Antriebslosigkeit sind oft verbunden mit der Schwierigkeit, Entscheidungen zu treffen. Für Stefanie war es wichtig, eine Diagnose zu haben: “Zu wissen, dass es Symptome einer Erkrankung sind und keine Charakterschwächen.”

Die Symptome einer Depression können eine Beziehung enorm belasten. “Es kostet viel Kraft und das kann die Angehörigen an ihre Grenzen bringen”, sagt Christine Rummel-Kluge, Psychologin und Leiterin der Psychiatrischen Institutsambulanz der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Uniklinikums Leipzig. “Deshalb ist es auch wichtig, dass sie auf sich selbst achten, ihre eigenen Grenzen wahrnehmen und schauen, was sie eben leisten können und was nicht mehr geht.” Nicht selten kommt es zu Trennungen. In einer depressiven Phase sei es aber besser keine weitreichenden Entscheidungen zu treffen. “In der Depression wird alles anders wahrgenommen und sehr negativ gesehen”, sagt Rummel-Kluge. Das könne aber wieder anders gesehen werden, wenn die Depression vorbei ist. 

Die Psychologin rät, sich professionelle Hilfe zu suchen. Das gilt für Betroffene, aber auch für Angehörige. Obwohl laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) etwa 280 Millionen Menschen mit einer Depression leben, gibt es nach wie vor gesellschaftliche Vorurteile. Viele Betroffene sprechen nicht über die Erkrankung, nur jeder vierte Betroffene wird adäquat behandelt. Dabei könne es wichtig sein – für Betroffene, aber auch für Angehörige -, sich mit anderen auszutauschen. “Das Gefühl, dass man da nicht allein ist mit so einer Situation, ist natürlich sehr hilfreich”, erklärt Rummel-Kluge.

Mehr Offenheit im Umgang mit Depressionen – das ist das Konzept der MUT-Tour, einer Selbsthilfegruppe, bei der Stefanie und Florian gemeinsam mitfuhren. Stefanie ist seit 2017 auch freie Mitarbeiterin bei der MUT-Tour. Meistens fahren die Teilnehmenden bei den Touren über mehrere Tage zu zweit auf Tandems. Auf verschiedenen Routen. Quer durch Deutschland. “Es war ein Stück Leichtigkeit. Ich bin sowieso gerne in einer Gruppe unterwegs”, erzählt Stefanie. Auch gerne draußen und mit Zelt. “Dass mein Partner noch dabei war, war besonders schön.” Sie ist froh, dass Florian diese Erfahrung mit ihr geteilt hat. Viele Angehörige aus ihrem Umfeld meiden das Thema. Florian nicht. “Das hat mir viel bedeutet.”

“Gelebte, aktive Selbsthilfe.” So beschreibt Franziska Radczun, eine der Organisatorinnen, die MUT-Tour. Sie ist selbst Angehörige von psychisch Erkrankten und weiß deshalb, wie sich Angehörige von Menschen mit Depression fühlen können. Oft fehlten Angehörigen wie ihr nämlich Bezugspersonen außerhalb der Beziehung, bei denen sie sich “einfach mal entladen dürfen, auch unangenehme Dinge ansprechen können und auch diese ganzen Scham- und Schuldgefühle ablegen dürfen.” 

Viele würden es verschweigen, mit sich herumtragen, bis alles zusammenbricht. “Dann sind sie nur leider auch keine Hilfe mehr für die Betroffenen.”  Bei der MUT-Tour sei es egal, ob man angehörig oder betroffen sei. Sie will Angehörigen zeigen, dass ihre Stimme zählt, dass es wichtig ist, sich auch um sich selbst zu kümmern, dass sie sich gehört und gesehen fühlen. “Aus einer psychischen Krise geht es gemeinsam besser hinaus”, sagt sie.

Die Tour ist nur eines der zahlreichen Hilfsangebote, die es mittlerweile für Betroffene und Angehörige gibt. Psychosoziale Beratungsstellen wie die Caritas oder die Diakonie bieten je nach Region zum Beispiel entlastende Gespräche für Angehörige an und in vielen Städten können sieSelbsthilfegruppen finden.

“Hast du mal mit Freunden darüber gesprochen?”, fragt Stefanie ihren Partner Florian, als sie erzählen, wie sie als Paar mit der Depression umgehen. Er schüttelt den Kopf. “Nein, das wäre mir zu privat gewesen, mit anderen über dich zu sprechen.” 

Ihm persönlich helfen andere Strategien. “Ich versuche generell, negative Emotionen für mich selbst zu vermeiden”, sagt Florian, “aber ich bin auch eher ein rationaler Mensch.” Oft versuche er, das Thema so wissenschaftlich wie möglich zu betrachten, einfach für seine Verlobte da zu sein, sie zu entlasten, wo er kann. Florian lernte erst mit der Zeit, mit der Depression seiner Partnerin umzugehen: “Viele – und ich auch – haben am Anfang das Bedürfnis, den Menschen helfen zu wollen oder gute Ratschläge zu geben”, sagt er. Doch Sätze wie “Reiß dich mal zusammen” helfen den Betroffenen nicht. Sie können sich in diesen Momenten nicht zusammennehmen, nicht optimistisch sein. Das ist Teil der Krankheit. Angehörige könnten eher versuchen, die Betroffenen mit ihren Gefühlen ernst zu nehmen und verständnisvoll zu sein, schreibt die Deutsche Depressionsliga. “Man sollte es nicht verschweigen”, sagt Florian, “sondern als Krankheit akzeptieren.” Dazu gehöre auch, dass man sich als Angehöriger informiere und gemeinsam mit seiner Partnerin Lösungen findet. 

Für Stefanie geht es in diesen Phasen vor allem darum, mit ihrem Partner zu sprechen: “Ich versuche, zu erklären, warum ich so emotional bin”,  sagt Stefanie, “sodass Florian mich besser einschätzen kann.” Auch Psychologin Rummel-Kluge rät zum offenen Gespräch in einer Beziehung. Es helfe, sich gut abzusprechen. “Zum Beispiel mit einer Art Krisenplan, um vorbereitet zu sein für ein eventuelles nächstes Mal.” Was den Betroffenen bei der letzten Episode geholfen hat, könne auch in einer neuen Phase helfen.

Was die beiden glücklich macht? Besonders die Vorfreude auf das Kind, denn Stefanie ist schwanger. Bei einigen Paaren – das zeigt die Befragung der Deutschen Depressionshilfe auch – hat die Depression die Beziehung sogar vertieft und gefestigt. Ähnliches berichtet Stefanie: “Ich habe durch Florian viel Stärkung erfahren. Und wir sind uns einig, wie wir damit umgehen.”  Die Depression habe sie viel Kraft gekostet, aber auch gestärkt. Sie machen sich als Paar immer wieder bewusst, was sie zusammen haben. 

Zwei Menschen sitzen zusammen an einem Tisch und fassen sich an den Händen
Ein Mann wendet sich von einer Frau ab, die im Bett liegt

Die Depression, sagt Stefanie, ist so, als hätte man im Bauch ein schwarzes Loch, das alle Energie aufsaugt. Manchmal fühle es sich auch an wie ein Overall aus Blei. Schon seit ihrer Kindheit wird sie von der Depression begleitet. Wenn sie darüber spricht, hört ihr Verlobter Florian neben ihr aufmerksam zu. Auch er ist in der Beziehung von Stefanies Depression betroffen und musste erst lernen, mit ihrer Krankheit umzugehen.

Sie sitzen an diesem Tag zusammen auf dem Balkon der Wohnung in Darmstadt, in der sie nun schon seit einiger Zeit leben. Als sie sich kennenlernten, wusste Stefanie bereits lange von ihrer Depression und weihte Florian schnell ein. “Ich bin damit immer offen umgegangen”, sagt sie. 

“Es kann Angehörige an ihre Grenzen bringen”

Zu jeder Person, die wie Stefanie an einer Depression erkrankt ist, gehören meist Angehörige. Familie. Freunde. Partner, so wie Florian. Sie sind ein wichtiges Puzzleteil für die Betroffenen, um eine depressive Phase zu bewältigen. Doch auch für sie kann die Depression schwierig sein. “Es belastet mich natürlich”, sagt Florian. Wenn er sieht, dass es seiner Verlobten schlecht geht, nimmt er sie in den Arm, versucht, für sie da zu sein. “Das ist wirklich eine ganz, ganz große Hilfe”, sagt Stefanie und sieht ihn lange an. Florian erzählt, er habe genug eigene Kraft entwickelt, damit es ihn nicht allzu negativ beeinflusst.  

Aber vielen Partnern und Partnerinnen ergeht es anders, wenn ihre engsten Vertrauten keine Hoffnung und keine Energie mehr haben oder abweisend sind. Häufig denken Partner, verantwortlich für die Genesung der betroffenen Person zu sein. 73 Prozent der Befragten einer Studie aus dem Jahr 2018 entwickeln Schuldgefühle gegenüber ihren erkrankten Partnern. Die meisten fühlen sich, als wüssten sie nicht genug über eine Depression. Dieselbe Studie zeigt, dass sich 84 Prozent der Erkrankten während ihrer Depression aus sozialen Beziehungen zurückziehen. Zurückweisungen der Betroffenen sind jedoch meist nicht persönlich gemeint, sondern der Krankheit geschuldet.

Die Symptome einer Depression wie eine gedrückte Stimmung, Interessenverlust und Antriebslosigkeit sind oft verbunden mit der Schwierigkeit, Entscheidungen zu treffen. Für Stefanie war es wichtig, eine Diagnose zu haben: “Zu wissen, dass es Symptome einer Erkrankung sind und keine Charakterschwächen.”

Auch Partner können sich Hilfe suchen 

Die Symptome einer Depression können eine Beziehung enorm belasten. “Es kostet viel Kraft und das kann die Angehörigen an ihre Grenzen bringen”, sagt Christine Rummel-Kluge, Psychologin und Leiterin der Psychiatrischen Institutsambulanz der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Uniklinikums Leipzig. “Deshalb ist es auch wichtig, dass sie auf sich selbst achten, ihre eigenen Grenzen wahrnehmen und schauen, was sie eben leisten können und was nicht mehr geht.” Nicht selten kommt es zu Trennungen. In einer depressiven Phase sei es aber besser keine weitreichenden Entscheidungen zu treffen. “In der Depression wird alles anders wahrgenommen und sehr negativ gesehen”, sagt Rummel-Kluge. Das könne aber wieder anders gesehen werden, wenn die Depression vorbei ist. 

Wie die Beziehung die Depression übersteht 

Die Psychologin rät, sich professionelle Hilfe zu suchen. Das gilt für Betroffene, aber auch für Angehörige. Obwohl laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) etwa 280 Millionen Menschen mit einer Depression leben, gibt es nach wie vor gesellschaftliche Vorurteile. Viele Betroffene sprechen nicht über die Erkrankung, nur jeder vierte Betroffene wird adäquat behandelt. Dabei könne es wichtig sein – für Betroffene, aber auch für Angehörige -, sich mit anderen auszutauschen. “Das Gefühl, dass man da nicht allein ist mit so einer Situation, ist natürlich sehr hilfreich”, erklärt Rummel-Kluge.

Mehr Offenheit im Umgang mit Depressionen – das ist das Konzept der MUT-Tour, einer Selbsthilfegruppe, bei der Stefanie und Florian gemeinsam mitfuhren. Stefanie ist seit 2017 auch freie Mitarbeiterin bei der MUT-Tour. Meistens fahren die Teilnehmenden bei den Touren über mehrere Tage zu zweit auf Tandems. Auf verschiedenen Routen. Quer durch Deutschland. “Es war ein Stück Leichtigkeit. Ich bin sowieso gerne in einer Gruppe unterwegs”, erzählt Stefanie. Auch gerne draußen und mit Zelt. “Dass mein Partner noch dabei war, war besonders schön.” Sie ist froh, dass Florian diese Erfahrung mit ihr geteilt hat. Viele Angehörige aus ihrem Umfeld meiden das Thema. Florian nicht. “Das hat mir viel bedeutet.”

“Gelebte, aktive Selbsthilfe.” So beschreibt Franziska Radczun, eine der Organisatorinnen, die MUT-Tour. Sie ist selbst Angehörige von psychisch Erkrankten und weiß deshalb, wie sich Angehörige von Menschen mit Depression fühlen können. Oft fehlten Angehörigen wie ihr nämlich Bezugspersonen außerhalb der Beziehung, bei denen sie sich “einfach mal entladen dürfen, auch unangenehme Dinge ansprechen können und auch diese ganzen Scham- und Schuldgefühle ablegen dürfen.” 

Viele würden es verschweigen, mit sich herumtragen, bis alles zusammenbricht. “Dann sind sie nur leider auch keine Hilfe mehr für die Betroffenen.”  Bei der MUT-Tour sei es egal, ob man angehörig oder betroffen sei. Sie will Angehörigen zeigen, dass ihre Stimme zählt, dass es wichtig ist, sich auch um sich selbst zu kümmern, dass sie sich gehört und gesehen fühlen. “Aus einer psychischen Krise geht es gemeinsam besser hinaus”, sagt sie.

Die Tour ist nur eines der zahlreichen Hilfsangebote, die es mittlerweile für Betroffene und Angehörige gibt. Psychosoziale Beratungsstellen wie die Caritas oder die Diakonie bieten je nach Region zum Beispiel entlastende Gespräche für Angehörige an und in vielen Städten können sieSelbsthilfegruppen finden.

“Hast du mal mit Freunden darüber gesprochen?”, fragt Stefanie ihren Partner Florian, als sie erzählen, wie sie als Paar mit der Depression umgehen. Er schüttelt den Kopf. “Nein, das wäre mir zu privat gewesen, mit anderen über dich zu sprechen.” 

Ihm persönlich helfen andere Strategien. “Ich versuche generell, negative Emotionen für mich selbst zu vermeiden”, sagt Florian, “aber ich bin auch eher ein rationaler Mensch.” Oft versuche er, das Thema so wissenschaftlich wie möglich zu betrachten, einfach für seine Verlobte da zu sein, sie zu entlasten, wo er kann. Florian lernte erst mit der Zeit, mit der Depression seiner Partnerin umzugehen: “Viele – und ich auch – haben am Anfang das Bedürfnis, den Menschen helfen zu wollen oder gute Ratschläge zu geben”, sagt er. Doch Sätze wie “Reiß dich mal zusammen” helfen den Betroffenen nicht. Sie können sich in diesen Momenten nicht zusammennehmen, nicht optimistisch sein. Das ist Teil der Krankheit. Angehörige könnten eher versuchen, die Betroffenen mit ihren Gefühlen ernst zu nehmen und verständnisvoll zu sein, schreibt die Deutsche Depressionsliga. “Man sollte es nicht verschweigen”, sagt Florian, “sondern als Krankheit akzeptieren.” Dazu gehöre auch, dass man sich als Angehöriger informiere und gemeinsam mit seiner Partnerin Lösungen findet. 

Für Stefanie geht es in diesen Phasen vor allem darum, mit ihrem Partner zu sprechen: “Ich versuche, zu erklären, warum ich so emotional bin”,  sagt Stefanie, “sodass Florian mich besser einschätzen kann.” Auch Psychologin Rummel-Kluge rät zum offenen Gespräch in einer Beziehung. Es helfe, sich gut abzusprechen. “Zum Beispiel mit einer Art Krisenplan, um vorbereitet zu sein für ein eventuelles nächstes Mal.” Was den Betroffenen bei der letzten Episode geholfen hat, könne auch in einer neuen Phase helfen.

Was die beiden glücklich macht? Besonders die Vorfreude auf das Kind, denn Stefanie ist schwanger. Bei einigen Paaren – das zeigt die Befragung der Deutschen Depressionshilfe auch – hat die Depression die Beziehung sogar vertieft und gefestigt. Ähnliches berichtet Stefanie: “Ich habe durch Florian viel Stärkung erfahren. Und wir sind uns einig, wie wir damit umgehen.”  Die Depression habe sie viel Kraft gekostet, aber auch gestärkt. Sie machen sich als Paar immer wieder bewusst, was sie zusammen haben. 

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