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Blutiger Anschlag auf Gefängnis in Myanmar

Bei mehreren Explosionen in der Haftanstalt in Yangon wurden mindestens acht Menschen getötet. Die Detonationen ereigneten sich in einem Wartebereich für Besucher.

Mindestens acht Menschen sind bei einem Bombenanschlag auf das berüchtigte Insein-Gefängnis in Yangon getötet worden. Wie einheimische Medien berichten, waren in der Nähe des Haupteingangs zwei Paketbomben detoniert. Die Militärregierung erklärte, unter den Toten seien drei Gefängnismitarbeiter und ein zehnjähriges Mädchen. Sie gab außerdem an, Sicherheitskräfte hätten eine weitere, in der Nähe gefundene, „selbstgebaute Mine“ entschärft. Zudem gibt es viele Verletzte.

Das Insein-Gefängnis in Myanmars früherer Hauptstadt Yangon (früher: Rangun) ist für seine Foltermethoden berüchtigt. Laut Medien befinden sich dort knapp 10.000 Menschen in Haft. In der Vergangenheit waren Berichte über Misshandlungen, sexuelle Übergriffe sowie überfüllte und unhygienische Zustände bekannt geworden.

Mindestens acht Menschen sind bei einem Bombenanschlag auf das berüchtigte Insein-Gefängnis in Yangon getötet worden. Wie einheimische Medien berichten, waren in der Nähe des Haupteingangs zwei Paketbomben detoniert. Die Militärregierung erklärte, unter den Toten seien drei Gefängnismitarbeiter und ein zehnjähriges Mädchen. Sie gab außerdem an, Sicherheitskräfte hätten eine weitere, in der Nähe gefundene, „selbstgebaute Mine“ entschärft. Zudem gibt es viele Verletzte.

Seit dem Militärputsch in dem südostasiatischen Land werden dort auch viele politische Häftlinge festgehalten. Momentan sind dort auch mehrere Ausländer inhaftiert, unter anderen der japanische Journalist Toru Kubota, die frühere britische Botschafterin Vicky Bowman sowie der australische Wirtschaftsexperte Sean Turnell. Die Junta hatte Ende Juli vier inhaftierte pro-demokratische Aktivisten hinrichten lassen, darunter war auch ein bekannter Hip-Hop-Künstler.

Zahlreiche politische Häftlinge

Seit dem Putsch Anfang Februar 2021 und der Entmachtung von De-Facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi regiert die Junta mit eiserner Faust. Das Militär geht hart gegen jeden Widerstand vor. Nach Angaben der gemeinnützigen Organisation für politische Gefangene AAPP sind bereits mehr als 2360 Menschen getötet und rund 15.800 Menschen festgenommen worden.

Der Anschlag auf das Gefängnis ist bereits der vierte auf Einrichtungen der Junta binnen zehn Tagen. Am Dienstag explodierten an zwei Orten in Yangon – darunter eine Polizeiwache – zeitgleich Sprengsätze. In der vergangenen Woche war eine ferngezündete Mine vor einem Verhörzentrum der Junta detoniert. Menschen kamen laut Medienberichten bei diesen Anschlägen nicht zu Schaden. Stadtguerilla-Einheiten der „Volksverteidigungsarmee“ reklamierten die Bombenangriffe für sich.

uh/sti (dpa, afp, kna)

 

Mindestens acht Menschen sind bei einem Bombenanschlag auf das berüchtigte Insein-Gefängnis in Yangon getötet worden. Wie einheimische Medien berichten, waren in der Nähe des Haupteingangs zwei Paketbomben detoniert. Die Militärregierung erklärte, unter den Toten seien drei Gefängnismitarbeiter und ein zehnjähriges Mädchen. Sie gab außerdem an, Sicherheitskräfte hätten eine weitere, in der Nähe gefundene, „selbstgebaute Mine“ entschärft. Zudem gibt es viele Verletzte.

Das Insein-Gefängnis in Myanmars früherer Hauptstadt Yangon (früher: Rangun) ist für seine Foltermethoden berüchtigt. Laut Medien befinden sich dort knapp 10.000 Menschen in Haft. In der Vergangenheit waren Berichte über Misshandlungen, sexuelle Übergriffe sowie überfüllte und unhygienische Zustände bekannt geworden.

Zahlreiche politische Häftlinge

Seit dem Militärputsch in dem südostasiatischen Land werden dort auch viele politische Häftlinge festgehalten. Momentan sind dort auch mehrere Ausländer inhaftiert, unter anderen der japanische Journalist Toru Kubota, die frühere britische Botschafterin Vicky Bowman sowie der australische Wirtschaftsexperte Sean Turnell. Die Junta hatte Ende Juli vier inhaftierte pro-demokratische Aktivisten hinrichten lassen, darunter war auch ein bekannter Hip-Hop-Künstler.

Seit dem Putsch Anfang Februar 2021 und der Entmachtung von De-Facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi regiert die Junta mit eiserner Faust. Das Militär geht hart gegen jeden Widerstand vor. Nach Angaben der gemeinnützigen Organisation für politische Gefangene AAPP sind bereits mehr als 2360 Menschen getötet und rund 15.800 Menschen festgenommen worden.

Der Anschlag auf das Gefängnis ist bereits der vierte auf Einrichtungen der Junta binnen zehn Tagen. Am Dienstag explodierten an zwei Orten in Yangon – darunter eine Polizeiwache – zeitgleich Sprengsätze. In der vergangenen Woche war eine ferngezündete Mine vor einem Verhörzentrum der Junta detoniert. Menschen kamen laut Medienberichten bei diesen Anschlägen nicht zu Schaden. Stadtguerilla-Einheiten der „Volksverteidigungsarmee“ reklamierten die Bombenangriffe für sich.

uh/sti (dpa, afp, kna)

 

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