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Gewalt im Job weit verbreitet

Eine Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) lässt aufhorchen: Fast jeder fünfte Beschäftigte weltweit erlebt demnach Gewalt oder Schikane am Arbeitsplatz.

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat global verbreitete Gewalt und Belästigungen im Job beklagt. Insgesamt gaben in einer Befragung knapp 23 Prozent der Beschäftigten an, schon einmal psychisch, körperlich oder sexuell angegangen worden zu sein. 

Laut der Studie, die die UN-Sonderorganisation gemeinsam mit der britischen Wissenschaftsstiftung Lloyd’s Register Foundation und dem Meinungsforschungsinstitut Gallup erstellte, vertrauten sich nur gut die Hälfte der Opfer jemandem an – Frauen eher als Männer. Andere hielten es für „Zeitverschwendung“ oder fürchteten um ihren Ruf.

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat global verbreitete Gewalt und Belästigungen im Job beklagt. Insgesamt gaben in einer Befragung knapp 23 Prozent der Beschäftigten an, schon einmal psychisch, körperlich oder sexuell angegangen worden zu sein. 

Häufigste Form von Übergriffen war psychische Gewalt und Schikane: Rund 18 Prozent der Befragten erlebten demnach Beleidigungen, Mobbing oder Einschüchterung. Auf Platz zwei lag mit achteinhalb Prozent physische Gewalt – etwa Schläge oder Anspucken. Etwa sechs Prozent berichteten von sexuellen Übergriffen, beginnend mit anzüglichen Bemerkungen.

„Schmerzlich“

Mehr als drei von fünf Opfern berichteten, entsprechende Vorkommnisse am Arbeitsplatz wiederholt erlebt zu haben. „Es ist schmerzlich zu erfahren, dass Menschen nicht nur einmal, sondern mehrfach in ihrem Arbeitsleben mit Gewalt und Belästigung konfrontiert werden“, erklärte die stellvertretende ILO-Generaldirektorin Manuela Tomei in Genf.

Die Studie basiert auf Befragungen, an denen 2021 fast 75.000 Erwerbstätige im Alter von mindestens 15 Jahren in 121 Ländern und Regionen beteiligt waren. Nach Angaben der ILO handelt es sich um die erste Erhebung dieser Art.

wa/mak (epd, kna)

Symbolbild Spielfiguren aus Holz | Mobbing und Mentale Gesundheit

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat global verbreitete Gewalt und Belästigungen im Job beklagt. Insgesamt gaben in einer Befragung knapp 23 Prozent der Beschäftigten an, schon einmal psychisch, körperlich oder sexuell angegangen worden zu sein. 

Laut der Studie, die die UN-Sonderorganisation gemeinsam mit der britischen Wissenschaftsstiftung Lloyd’s Register Foundation und dem Meinungsforschungsinstitut Gallup erstellte, vertrauten sich nur gut die Hälfte der Opfer jemandem an – Frauen eher als Männer. Andere hielten es für „Zeitverschwendung“ oder fürchteten um ihren Ruf.

„Schmerzlich“

Häufigste Form von Übergriffen war psychische Gewalt und Schikane: Rund 18 Prozent der Befragten erlebten demnach Beleidigungen, Mobbing oder Einschüchterung. Auf Platz zwei lag mit achteinhalb Prozent physische Gewalt – etwa Schläge oder Anspucken. Etwa sechs Prozent berichteten von sexuellen Übergriffen, beginnend mit anzüglichen Bemerkungen.

Mehr als drei von fünf Opfern berichteten, entsprechende Vorkommnisse am Arbeitsplatz wiederholt erlebt zu haben. „Es ist schmerzlich zu erfahren, dass Menschen nicht nur einmal, sondern mehrfach in ihrem Arbeitsleben mit Gewalt und Belästigung konfrontiert werden“, erklärte die stellvertretende ILO-Generaldirektorin Manuela Tomei in Genf.

Die Studie basiert auf Befragungen, an denen 2021 fast 75.000 Erwerbstätige im Alter von mindestens 15 Jahren in 121 Ländern und Regionen beteiligt waren. Nach Angaben der ILO handelt es sich um die erste Erhebung dieser Art.

wa/mak (epd, kna)

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