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Sechs Monate im All: Drei Taikonauten sind zurück

Die Erde hat sie wieder – und die Schwerkraft zerrt an den Knochen: Nach einem Langzeitaufenthalt auf Chinas Raumstation sind drei chinesische Raumfahrer nun zurückgekehrt.

“Tiangong”, “Himmelspalast”, heißt Chinas Raumstation. Und eines ist sicher: zumindest der Ausblick dort oben, etwa 390-Kilometer über der Erde, ist fürstlich. Ein halbes Jahr lang durften ihn Feng Junlong (58), Deng Qingming (57) und Zhang Lu (46). Nun sind die drei Taikonauten zur Erde zurückgekehrt. Ihre Raumkapsel landete am frühen Sonntagmorgen an einem großen rot-weißen Fallschirm im Landegebiet Dongfeng in der Inneren Mongolei nordöstlich des Raumfahrtbahnhofes Jiuquan in der Wüste Gobi.

“Wir fühlen uns gut”, sagte Kommandant Feng, nachdem ihn Bergungskräfte aus der Kapsel getragen hatten. Die drei Raumfahrer hatten 186 Tage im All gearbeitet. Die Bodenkontrolle berichtete, dass alle gesundheitlich in einem guten Zustand seien. “Ich freue mich sehr, meine Familie wiederzusehen”, sagte Deng. Und sein Kollege Zhang dankte allen Mitarbeitern des Raumfahrtprogramms, die ihren Flug begleitet hatten.

“Tiangong”, “Himmelspalast”, heißt Chinas Raumstation. Und eines ist sicher: zumindest der Ausblick dort oben, etwa 390-Kilometer über der Erde, ist fürstlich. Ein halbes Jahr lang durften ihn Feng Junlong (58), Deng Qingming (57) und Zhang Lu (46). Nun sind die drei Taikonauten zur Erde zurückgekehrt. Ihre Raumkapsel landete am frühen Sonntagmorgen an einem großen rot-weißen Fallschirm im Landegebiet Dongfeng in der Inneren Mongolei nordöstlich des Raumfahrtbahnhofes Jiuquan in der Wüste Gobi.

Nachdem am Dienstag mit dem Raumschiff “Shenzhou 16” (Magisches Schiff) eine neue dreiköpfige Besatzung zur Raumstation geflogen war, konnte die bisherige Crew abgelöst werden. Es war der erste Besatzungswechsel seit der vollständigen Inbetriebnahme des chinesischen Außenpostens im All Anfang des Jahres. Neun Stunden vor der Landung hatte ihr Raumschiff “Shenzhou 15” vom “Himmelspalast” abgekoppelt. Das chinesische Staatsfernsehen übertrug auch Livebilder aus der im Durchmesser nur 2,3 Meter breiten Kapsel vor dem kritischen Wiedereintritt in die Erdatmosphäre, in denen Astronauten entspannt wirkten.

Ambitioniertes Milliarden-Programm

Ihre Kollegen sollen nun fünf Monate im All bleiben. Unter ihnen ist mit dem Wissenschaftler Gui Haichao von der Pekinger Universität für Luft- und Raumfahrt erstmals auch ein Zivilist. Der 36-Jährige soll sich um Experimente kümmern. Alle anderen chinesischen Astronauten stammten bisher aus dem Militär. Ein Neuling im All ist auch der 36-jährige Flugingenieur Zhu Yangzhu. Neuer Kommandant ist der 56-jährige Weltraumveteran Jing Haipeng. Der Generalmajor verbucht mit seinem vierten Raumflug mehr Missionen als jeder andere chinesische Raumfahrer.

Die vor ein paar Monaten fertiggestellte Raumstation “Tiangong” ist das Glanzstück von Chinas Raumfahrtprogramm. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt hat Milliarden in ihr Weltraumprogramm investiert, um zu den führenden Raumfahrtnationen USA und Russland aufzuschließen. Zu den Zielen gehören auch der Mond und der Mars, wo bereits chinesische Raumsonden gelandet sind.

AR/haz (dpa, afp)

Shenzhou-16-Landung in der Wüste Gob (04.06.2023)
China: Taikonaut Zhang Lu nach dem Ausstieg aus der gelandeten Raumkapsel Shenzhou-15 (04.06.2023)

“Tiangong”, “Himmelspalast”, heißt Chinas Raumstation. Und eines ist sicher: zumindest der Ausblick dort oben, etwa 390-Kilometer über der Erde, ist fürstlich. Ein halbes Jahr lang durften ihn Feng Junlong (58), Deng Qingming (57) und Zhang Lu (46). Nun sind die drei Taikonauten zur Erde zurückgekehrt. Ihre Raumkapsel landete am frühen Sonntagmorgen an einem großen rot-weißen Fallschirm im Landegebiet Dongfeng in der Inneren Mongolei nordöstlich des Raumfahrtbahnhofes Jiuquan in der Wüste Gobi.

“Wir fühlen uns gut”, sagte Kommandant Feng, nachdem ihn Bergungskräfte aus der Kapsel getragen hatten. Die drei Raumfahrer hatten 186 Tage im All gearbeitet. Die Bodenkontrolle berichtete, dass alle gesundheitlich in einem guten Zustand seien. “Ich freue mich sehr, meine Familie wiederzusehen”, sagte Deng. Und sein Kollege Zhang dankte allen Mitarbeitern des Raumfahrtprogramms, die ihren Flug begleitet hatten.

Ambitioniertes Milliarden-Programm

Nachdem am Dienstag mit dem Raumschiff “Shenzhou 16” (Magisches Schiff) eine neue dreiköpfige Besatzung zur Raumstation geflogen war, konnte die bisherige Crew abgelöst werden. Es war der erste Besatzungswechsel seit der vollständigen Inbetriebnahme des chinesischen Außenpostens im All Anfang des Jahres. Neun Stunden vor der Landung hatte ihr Raumschiff “Shenzhou 15” vom “Himmelspalast” abgekoppelt. Das chinesische Staatsfernsehen übertrug auch Livebilder aus der im Durchmesser nur 2,3 Meter breiten Kapsel vor dem kritischen Wiedereintritt in die Erdatmosphäre, in denen Astronauten entspannt wirkten.

Ihre Kollegen sollen nun fünf Monate im All bleiben. Unter ihnen ist mit dem Wissenschaftler Gui Haichao von der Pekinger Universität für Luft- und Raumfahrt erstmals auch ein Zivilist. Der 36-Jährige soll sich um Experimente kümmern. Alle anderen chinesischen Astronauten stammten bisher aus dem Militär. Ein Neuling im All ist auch der 36-jährige Flugingenieur Zhu Yangzhu. Neuer Kommandant ist der 56-jährige Weltraumveteran Jing Haipeng. Der Generalmajor verbucht mit seinem vierten Raumflug mehr Missionen als jeder andere chinesische Raumfahrer.

Die vor ein paar Monaten fertiggestellte Raumstation “Tiangong” ist das Glanzstück von Chinas Raumfahrtprogramm. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt hat Milliarden in ihr Weltraumprogramm investiert, um zu den führenden Raumfahrtnationen USA und Russland aufzuschließen. Zu den Zielen gehören auch der Mond und der Mars, wo bereits chinesische Raumsonden gelandet sind.

AR/haz (dpa, afp)

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