Welt

95 Kilometer in zwei Wochen: Brummifahrer-Alltag im Osten der EU

Seit Jahren sind Grischka und Grigory mit ihren Schwerlastern im Dreiländereck Ukraine-Moldau-Rumänien unterwegs. Russlands Angriffskrieg hat auch ihr Leben zutiefst verändert.

„Es ist mir egal, wer das Land regiert – es soll nur Ruhe sein“, sagt Grischka, schneidet Gurken und Tomaten in kleine Stücke und bereitet zwischen Kabine und Ladefläche in einer Plastikschüssel einen Salat zu. „Besser Selenskyj“, erwidert Grigory, legt ein paar Wurstscheiben auf eine blaue Plastiktüte und erzählt mir, wie er den Vater des gegenwärtigen ukrainischen Präsidenten vor vielen Jahren kennengelernt hat. Wir haben ein bisschen Zeit zu reden, erst in einer guten Stunde müssten sie dran sein mit ihren Lastwagen beim Kontrollpunkt in Giurgiulesti. Das schätzt der moldauische Grenzpolizist, der es mir erlaubt hat, mich durch die Reihen schwer beladener Sattelschlepper durchzuschlängeln.

Hier, im Dreiländereck zwischen Rumänien, der Republik Moldau und der Ukraine, stauen sich Hunderte von LKW. Nach der Invasion Russlands in der Ukraine und der Blockade der ukrainischen Häfen können landwirtschaftliche Erzeugnisse aus dem Land nicht mehr auf den bisherigen Routen exportiert werden. Die Lage gefährdet die weltweite Ernährungssicherheit. Deshalb hat die EU-Kommission alternative Verkehrswege vorgeschlagen, über die Getreide aus der Ukraine exportiert werden kann. Doch diese sogenannten Solidaritäts-Korridore funktionieren noch nicht wie geplant.

„Es ist mir egal, wer das Land regiert – es soll nur Ruhe sein“, sagt Grischka, schneidet Gurken und Tomaten in kleine Stücke und bereitet zwischen Kabine und Ladefläche in einer Plastikschüssel einen Salat zu. „Besser Selenskyj“, erwidert Grigory, legt ein paar Wurstscheiben auf eine blaue Plastiktüte und erzählt mir, wie er den Vater des gegenwärtigen ukrainischen Präsidenten vor vielen Jahren kennengelernt hat. Wir haben ein bisschen Zeit zu reden, erst in einer guten Stunde müssten sie dran sein mit ihren Lastwagen beim Kontrollpunkt in Giurgiulesti. Das schätzt der moldauische Grenzpolizist, der es mir erlaubt hat, mich durch die Reihen schwer beladener Sattelschlepper durchzuschlängeln.

Grischka und Grigory haben ganze zwei Wochen vom ukrainischen Ismail zum rumänischen Donauhafen Galati gebraucht – 14 Tage für gerade mal 95 Kilometer. Nicht immer gelingt es ihnen, gemeinsam loszufahren – aber zu zweit ist es leichter, sagen sie. Vor allem, wenn die Abfertigung an der Grenze und im Hafen so lange dauert. Sie hatten Sonnenblumenkerne nach Galati gebracht, dort hätten die rumänischen Behörden aber am Wochenende nicht gearbeitet. Die Beamten würden nie am Samstag und Sonntag arbeiten, auch wenn die ganze Stadt von LKW umgeben wäre, erzählen die Brummifahrer.

„Alles ist schlechter geworden“ 

Jetzt kehren sie in die Ukraine zurück, ihre Wagen beladen mit Salz. Beide sind verärgert, dass sie Sonnenblumenkerne nach Rumänien bringen mussten. Die würden eigentlich zuhause in der Ukraine benötigt, dort müsse man jetzt schon umgerechnet über zwei Euro für den Liter Speiseöl bezahlen – und die Preise würden weiter steigen. Grischka stammt aus einer moldauisch-russischen Familie, ist 37 Jahre alt, seine Frau ist Russin, sie haben ein dreieinhalb Jahre altes Kind. „Der Krieg hat unser Leben total verändert, es ist alles schlechter geworden. Warum müssen so viele Kinder sterben? Warum müssen Menschen im Keller hausen?“, fragt Grischka. Er versteht nicht, warum der Krieg begann, wieso sich plötzlich so viel Hass entfesseln konnte.  

Grischka versteht auch nicht, warum in der ganzen Ukraine, auch in seinem Dorf bei Ismail an der Donau, nicht nur die russische Sprache, sondern auch die russische Musik verboten wurde: „Wenn dich die Polizei erwischt, musst du Strafe zahlen.“ Die Ukrainer würden alle Menschen hier in Ukrainer verwandeln wollen, sagt er. „Ich habe gestern erlebt, wie ein ukrainischer LKW-Fahrer einen Rumänen beschimpfte, weil der kein Ukrainisch sprach.“

Der 50-jährige Grigory erzählt, dass nach der „Orangen Revolution“ die Kinder der rumänischen Minderheit in der Ukraine in der Schule keinen Rumänisch-Unterricht mehr bekamen. In Ismail, wo die russischsprachige Bevölkerung die Mehrheit ausmachte, seien verstärkt ukrainischsprachige Landsleute angesiedelt worden. Grigory ist Ukrainer, spricht aber auch Rumänisch – er habe es in den vergangenen 20 Jahren gelernt, in denen er mit seinem LKW zwischen der Ukraine und Rumänien pendelt, erzählt er.

Der ukrainische Präsident Selenskyj sei OK, „ein schöner Mann – aber nicht so clever wie sein Vater“. Den, Alexandr Selenskyj, habe er vor Jahren beim Angeln kennengelernt: „Er kam mit dem Boot zu uns an die Donau“, erinnert sich Grigory. „Hechte, Barsche und Karauschen haben wir gefangen – und starken Schnaps getrunken, der uns die Kehle verbrannte, er hat ihn selbst gemacht. Ein großer Wissenschaftler.“ Selenskyj Senior habe die Kybernetik-Abteilung der Universität in Krywyj Rih geleitet – Grigory benutzt den russischen Namen der Stadt, Kriwoj Rog. Er ist stolz, den Vater des heutigen Präsidenten der Ukraine kennengelernt zu haben. Auch wegen dieser Begegnung will er Selenskyj Junior unterstützen, so gut er kann – und hat dennoch Angst, dass der Präsident auch sie, die LKW-Fahrer, zu den Waffen rufen könnte: „Bei uns ändern sich die Gesetze zweimal am Tag, man weiß nie, was auf einen zukommt.“

Die Ungewissheit setzt Grischka und Grigory mehr zu als der tägliche Stress am Steuer, erzählen sie mir. Sie haben Angst um ihre Familien. Und vor dem Vorstoß der russischen Armee. „Unsere Soldaten haben keine Waffen mehr, die Russen könnten bald Odessa einnehmen und dann zu uns nach Ismail kommen“, sagt Grigory und blickt in Richtung Heimat. Das Wurstbrot in seiner linken Hand scheint er für den Augenblick vergessen zu haben. Seine erste Frau sei mit dem gemeinsamen Sohn vor Jahren nach Italien gezogen und nie wieder zurückgekehrt. Jetzt habe er eine neue Familie. Nein, er wolle nicht fort von zu Hause, er habe Haus und einen kleinen Hof, alles, was er brauche: „Ich wünsche mir Frieden, aber ich weiß, dass Selenskyj unser Land nicht aufgeben kann. Er muss ausharren und alles tun, was er kann“, fügt Grigory hinzu.

Seine Frau sei „müde geworden“, erzählt Grigorys Kollege Grischka. Der Lärm des Krieges, der immer näher rückt, die ständige Angst um ihr Kind hätten sie verändert. Sie lache nicht mehr und spiele immer mehr mit dem Gedanken, nach Rumänien zu ziehen. Er selbst wolle das nicht, sagt er. Für Grischka tragen alle Schuld am Krieg, „vor allem die Russen und die Ukrainer, aber auch die Europäer und die Amerikaner“. Grigory ist sich da nicht so sicher. Auch ihm gefällt es gar nicht, was gerade passiert, aber das Leben sei auch vor dem Krieg schwer gewesen. Nun zeige sich, was auch früher nicht gut war. Vor allem die Infrastruktur sei in der Ukraine vernachlässigt worden – und das räche sich jetzt.

Um dem Land beim Export von Getreide und anderen Gütern behilflich zu sein, hat Rumänien versprochen, ein „Not-Investitionsprogramm“ für die marode Infrastruktur aufzusetzen – vor allem für den Ausbau der Bahnverbindung aus der Republik Moldau zum rumänischen Donauhafen Galati. Mehr noch: Der rumänische Außenminister Bogdan Aurescu sprach davon, dass die Stadt „das neue Odessa“ werden könnte, weil man das ukrainische Getreide per LKW und Zug nach Galati und dann mit Schleppkähnen auf der Donau zum Schwarzmeerhafen Constanta transportieren könnte. Von dort wären dann die normalen Exportrouten aus der Zeit vor dem Krieg zugänglich.

Im Moment jedoch stecken über 20 Millionen Tonnen Getreide in der Ukraine fest. Und mit der Ernte 2022 könnten es bald 60 Millionen Tonnen werden. Experten warnen: Ohne einen schnellen Ausbau der Infrastruktur und einer guten Anbindung der Ukraine an das EU-Verkehrsnetz steuert die Welt auf eine der größten Hungersnöte der letzten Jahrzehnte zu.

Für Grischka und Grigory wird sich vorerst nichts ändern. Sie würden weiterhin versuchen, Ruhe zu bewahren und ihren Job zu machen, so gut es ginge, sagen sie mir, bevor sie in ihre Lastwagen steigen und in Richtung Grenzübergang rollen. 

Adaption aus dem Rumänischen: Robert Schwartz 

Ein bescheidenes Mittagessen in der Warteschlange
Grischka stammt aus einer moldauisch-russischen Familie

„Es ist mir egal, wer das Land regiert – es soll nur Ruhe sein“, sagt Grischka, schneidet Gurken und Tomaten in kleine Stücke und bereitet zwischen Kabine und Ladefläche in einer Plastikschüssel einen Salat zu. „Besser Selenskyj“, erwidert Grigory, legt ein paar Wurstscheiben auf eine blaue Plastiktüte und erzählt mir, wie er den Vater des gegenwärtigen ukrainischen Präsidenten vor vielen Jahren kennengelernt hat. Wir haben ein bisschen Zeit zu reden, erst in einer guten Stunde müssten sie dran sein mit ihren Lastwagen beim Kontrollpunkt in Giurgiulesti. Das schätzt der moldauische Grenzpolizist, der es mir erlaubt hat, mich durch die Reihen schwer beladener Sattelschlepper durchzuschlängeln.

Hier, im Dreiländereck zwischen Rumänien, der Republik Moldau und der Ukraine, stauen sich Hunderte von LKW. Nach der Invasion Russlands in der Ukraine und der Blockade der ukrainischen Häfen können landwirtschaftliche Erzeugnisse aus dem Land nicht mehr auf den bisherigen Routen exportiert werden. Die Lage gefährdet die weltweite Ernährungssicherheit. Deshalb hat die EU-Kommission alternative Verkehrswege vorgeschlagen, über die Getreide aus der Ukraine exportiert werden kann. Doch diese sogenannten Solidaritäts-Korridore funktionieren noch nicht wie geplant.

„Alles ist schlechter geworden“ 

Grischka und Grigory haben ganze zwei Wochen vom ukrainischen Ismail zum rumänischen Donauhafen Galati gebraucht – 14 Tage für gerade mal 95 Kilometer. Nicht immer gelingt es ihnen, gemeinsam loszufahren – aber zu zweit ist es leichter, sagen sie. Vor allem, wenn die Abfertigung an der Grenze und im Hafen so lange dauert. Sie hatten Sonnenblumenkerne nach Galati gebracht, dort hätten die rumänischen Behörden aber am Wochenende nicht gearbeitet. Die Beamten würden nie am Samstag und Sonntag arbeiten, auch wenn die ganze Stadt von LKW umgeben wäre, erzählen die Brummifahrer.

Jetzt kehren sie in die Ukraine zurück, ihre Wagen beladen mit Salz. Beide sind verärgert, dass sie Sonnenblumenkerne nach Rumänien bringen mussten. Die würden eigentlich zuhause in der Ukraine benötigt, dort müsse man jetzt schon umgerechnet über zwei Euro für den Liter Speiseöl bezahlen – und die Preise würden weiter steigen. Grischka stammt aus einer moldauisch-russischen Familie, ist 37 Jahre alt, seine Frau ist Russin, sie haben ein dreieinhalb Jahre altes Kind. „Der Krieg hat unser Leben total verändert, es ist alles schlechter geworden. Warum müssen so viele Kinder sterben? Warum müssen Menschen im Keller hausen?“, fragt Grischka. Er versteht nicht, warum der Krieg begann, wieso sich plötzlich so viel Hass entfesseln konnte.  

Grischka versteht auch nicht, warum in der ganzen Ukraine, auch in seinem Dorf bei Ismail an der Donau, nicht nur die russische Sprache, sondern auch die russische Musik verboten wurde: „Wenn dich die Polizei erwischt, musst du Strafe zahlen.“ Die Ukrainer würden alle Menschen hier in Ukrainer verwandeln wollen, sagt er. „Ich habe gestern erlebt, wie ein ukrainischer LKW-Fahrer einen Rumänen beschimpfte, weil der kein Ukrainisch sprach.“

Der 50-jährige Grigory erzählt, dass nach der „Orangen Revolution“ die Kinder der rumänischen Minderheit in der Ukraine in der Schule keinen Rumänisch-Unterricht mehr bekamen. In Ismail, wo die russischsprachige Bevölkerung die Mehrheit ausmachte, seien verstärkt ukrainischsprachige Landsleute angesiedelt worden. Grigory ist Ukrainer, spricht aber auch Rumänisch – er habe es in den vergangenen 20 Jahren gelernt, in denen er mit seinem LKW zwischen der Ukraine und Rumänien pendelt, erzählt er.

Angst vor dem Vorstoß der russischen Armee 

Der ukrainische Präsident Selenskyj sei OK, „ein schöner Mann – aber nicht so clever wie sein Vater“. Den, Alexandr Selenskyj, habe er vor Jahren beim Angeln kennengelernt: „Er kam mit dem Boot zu uns an die Donau“, erinnert sich Grigory. „Hechte, Barsche und Karauschen haben wir gefangen – und starken Schnaps getrunken, der uns die Kehle verbrannte, er hat ihn selbst gemacht. Ein großer Wissenschaftler.“ Selenskyj Senior habe die Kybernetik-Abteilung der Universität in Krywyj Rih geleitet – Grigory benutzt den russischen Namen der Stadt, Kriwoj Rog. Er ist stolz, den Vater des heutigen Präsidenten der Ukraine kennengelernt zu haben. Auch wegen dieser Begegnung will er Selenskyj Junior unterstützen, so gut er kann – und hat dennoch Angst, dass der Präsident auch sie, die LKW-Fahrer, zu den Waffen rufen könnte: „Bei uns ändern sich die Gesetze zweimal am Tag, man weiß nie, was auf einen zukommt.“

Ein „Not-Investitionsprogramm“ für die marode Infrastruktur 

Die Ungewissheit setzt Grischka und Grigory mehr zu als der tägliche Stress am Steuer, erzählen sie mir. Sie haben Angst um ihre Familien. Und vor dem Vorstoß der russischen Armee. „Unsere Soldaten haben keine Waffen mehr, die Russen könnten bald Odessa einnehmen und dann zu uns nach Ismail kommen“, sagt Grigory und blickt in Richtung Heimat. Das Wurstbrot in seiner linken Hand scheint er für den Augenblick vergessen zu haben. Seine erste Frau sei mit dem gemeinsamen Sohn vor Jahren nach Italien gezogen und nie wieder zurückgekehrt. Jetzt habe er eine neue Familie. Nein, er wolle nicht fort von zu Hause, er habe Haus und einen kleinen Hof, alles, was er brauche: „Ich wünsche mir Frieden, aber ich weiß, dass Selenskyj unser Land nicht aufgeben kann. Er muss ausharren und alles tun, was er kann“, fügt Grigory hinzu.

Seine Frau sei „müde geworden“, erzählt Grigorys Kollege Grischka. Der Lärm des Krieges, der immer näher rückt, die ständige Angst um ihr Kind hätten sie verändert. Sie lache nicht mehr und spiele immer mehr mit dem Gedanken, nach Rumänien zu ziehen. Er selbst wolle das nicht, sagt er. Für Grischka tragen alle Schuld am Krieg, „vor allem die Russen und die Ukrainer, aber auch die Europäer und die Amerikaner“. Grigory ist sich da nicht so sicher. Auch ihm gefällt es gar nicht, was gerade passiert, aber das Leben sei auch vor dem Krieg schwer gewesen. Nun zeige sich, was auch früher nicht gut war. Vor allem die Infrastruktur sei in der Ukraine vernachlässigt worden – und das räche sich jetzt.

Um dem Land beim Export von Getreide und anderen Gütern behilflich zu sein, hat Rumänien versprochen, ein „Not-Investitionsprogramm“ für die marode Infrastruktur aufzusetzen – vor allem für den Ausbau der Bahnverbindung aus der Republik Moldau zum rumänischen Donauhafen Galati. Mehr noch: Der rumänische Außenminister Bogdan Aurescu sprach davon, dass die Stadt „das neue Odessa“ werden könnte, weil man das ukrainische Getreide per LKW und Zug nach Galati und dann mit Schleppkähnen auf der Donau zum Schwarzmeerhafen Constanta transportieren könnte. Von dort wären dann die normalen Exportrouten aus der Zeit vor dem Krieg zugänglich.

Im Moment jedoch stecken über 20 Millionen Tonnen Getreide in der Ukraine fest. Und mit der Ernte 2022 könnten es bald 60 Millionen Tonnen werden. Experten warnen: Ohne einen schnellen Ausbau der Infrastruktur und einer guten Anbindung der Ukraine an das EU-Verkehrsnetz steuert die Welt auf eine der größten Hungersnöte der letzten Jahrzehnte zu.

Für Grischka und Grigory wird sich vorerst nichts ändern. Sie würden weiterhin versuchen, Ruhe zu bewahren und ihren Job zu machen, so gut es ginge, sagen sie mir, bevor sie in ihre Lastwagen steigen und in Richtung Grenzübergang rollen. 

Adaption aus dem Rumänischen: Robert Schwartz 

Grigory erinnert sich gerne an seine Begegnung mit dem Vater des ukrainischen Präsidenten

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