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Youssoufa Moukoko: “Ich bin stolz”

Beim Training in Katar präsentiert sich Youssoufa Moukoko selbstbewusst. Der jüngste Spieler in der DFB-Elf feiert beim WM-Eröffnungsspiel seinen 18. Geburtstag und hofft seiner Mannschaft ein Geschenk machen zu können.

Mit einem Lächeln betritt Youssoufa Moukoko das Podium des Medienzentrums im Al Shamal Sportscenter im Norden Katars. Knapp 20 TV-Kameras und 130 Journalistinnen und Journalisten hatten gespannt auf die erste Pressekonferenz der deutschen Mannschaft gewartet. Der noch 17-jährige Moukoko blickt mit großen Augen in die Runde, grinst und lehnt sich dann entspannt zurück. Denn zunächst spricht der Kapitän der DFB-Elf. Manuel Neuer berichtet von der Unterkunft, dem Zulal Wellness Resort, das sich rund 100 Kilometer nördlich von Katars Hauptstadt Doha befindet. Hier hat die DFB-Elf ihr Quartier bezogen und bereitet sich auf das Turnier im Wüstenstaat vor.

Neuer, für den es bereits die vierte Teilnahme an einer WM-Endrunde ist, klärt die Medienschaffenden auch über die neue Nationalspieler-Generation um Armel Bella-Kotchap, Karim Adeyemi, Jamal Musiala oder eben Moukoko auf. “Sie sind sehr frech”, sagt Neuer und ergänzt: “Aber natürlich im positiven Sinne. Wichtig ist, dass sie dieses Freche auch mit ins Training und in die Spiele bringen und das auch gegen den Gegner zeigen können.” Der Weltmeister-Torwart ist mit 36 Jahren doppelt so alt wie sein Sitznachbar Moukoko, der zu den Hoffnungsträgern im deutschen Team zählt. Der “Mouki”, wie Neuer den Offensivspieler nennt, sei gut integriert und traue sich auch mal etwas zu sagen: “Wir lernen uns schnell kennen und haben ein gutes Verhältnis.”

Mit einem Lächeln betritt Youssoufa Moukoko das Podium des Medienzentrums im Al Shamal Sportscenter im Norden Katars. Knapp 20 TV-Kameras und 130 Journalistinnen und Journalisten hatten gespannt auf die erste Pressekonferenz der deutschen Mannschaft gewartet. Der noch 17-jährige Moukoko blickt mit großen Augen in die Runde, grinst und lehnt sich dann entspannt zurück. Denn zunächst spricht der Kapitän der DFB-Elf. Manuel Neuer berichtet von der Unterkunft, dem Zulal Wellness Resort, das sich rund 100 Kilometer nördlich von Katars Hauptstadt Doha befindet. Hier hat die DFB-Elf ihr Quartier bezogen und bereitet sich auf das Turnier im Wüstenstaat vor.

Das erste Training in der Sonne Katars ist von hoher Intensität geprägt, ganz so wie es Bundestrainer Hansi Flick angekündigt hatte. Es wird viel gesprochen, die Stimmung auf dem Platz ist gut. Auch Moukoko, der immer mal wieder von Jonas Hofmann oder Thomas Müller zur Seite genommen wird, ist mit vollem Einsatz dabei.

Tipps von den Erfahrenen

“Mit 17 Jahren hier bei der WM dabei zu sein, ist nicht selbstverständlich”, sagt Moukoko. “Die Jungs haben mich sehr gut empfangen. Ich freue mich einfach, hier dabei zu sein und mit ihnen um den Titel zu kämpfen.” Auf dem Trainingsplatz ist bei dem Stürmer keine Spur von Nervosität zu erkennen. “Ich bin auch hier um zu lernen. Hier kann ich Erfahrungen sammeln und freue mich, wenn ein Spieler zu mir kommt und mir Tipps gibt”, sagt Moukoko. “Ich lerne hier von den Besten. Ich bin stolz, dabei zu sein.”

Im letzten Testspiel vor der WM gegen den Oman schickte der Bundestrainer Moukoko für die erste Halbzeit auf den Platz. Der Angreifer von Borussia Dortmund war der viertjüngste Debütant im DFB-Trikot. Ähnlich wie dem Rest der DFB-Elf gelang Moukoko nicht viel, aber immerhin traf er den Pfosten und verpasste damit knapp sein erstes Tor für Deutschland. “Ich trauere der Szene nicht nach. Das Spiel ist vorbei”, so Moukoko, der mit großer Vorfreude auf Sonntag schaut. Denn am 20. November feiert er seinen 18. Geburtstag. Gefeiert wird aber wohl eher in einem ruhigen Rahmen. “Bei der Nationalmannschaft haben wir eine schöne Tradition”, erzählt DFB-Direktor Oliver Bierhoff. “Wir werden ihm eine Torte übergeben, die von unserem Koch Anton Schmaus kalorienarm hergestellt wird.” Und ein Ständchen soll es geben, verrät Bierhoff. Die richtige Party wolle man dann nach erfolgreichen Spielen nachholen.

Geburtstag, Debüt im DFB-Team – und auch bei seinem Heimatverein Borussia Dortmund läuft es in dieser Saison für das Ausnahmetalent hervorragend. Der in Kamerun geborene Angreifer hat bereits sechs Bundesliga-Tore für den BVB erzielt und ist damit bester Torschütze seiner Mannschaft. Moukoko hatte bereits in der U19-Bundesliga für Furore gesorgt, als er in zwei Spielzeiten insgesamt 44-mal getroffen hatte. Bleibt er gesund und entwickelt sich nun auch in der Nationalmannschaft so rasant weiter, könnte er in ein paar Jahren in einem Atemzug mit deutschen Stürmer-Ikonen wie Uwe Seeler, Gerd Müller, Rudi Völler oder Miroslav Klose genannt werden.

Deutsche Vorbilder habe er dahingehend aber eher nicht, verrät Moukoko in Al-Shamal: “Von Miroslav Klose habe ich mir viele Videos angeschaut. Andere kenne ich noch nicht, ich war ja noch gar nicht geboren, als sie gespielt haben.” Der Jungstar möchte selbst Geschichte schreiben. Dafür sei er in Katar, so Moukoko: “Ich bin hier, weil der Trainer an mich glaubt. Und ich glaube auch an mich.”

Thomas Müller spricht mit Youssoufa Moukoko
Bundestrainer Hansi Flick im Training mit der DFB-Elf

Mit einem Lächeln betritt Youssoufa Moukoko das Podium des Medienzentrums im Al Shamal Sportscenter im Norden Katars. Knapp 20 TV-Kameras und 130 Journalistinnen und Journalisten hatten gespannt auf die erste Pressekonferenz der deutschen Mannschaft gewartet. Der noch 17-jährige Moukoko blickt mit großen Augen in die Runde, grinst und lehnt sich dann entspannt zurück. Denn zunächst spricht der Kapitän der DFB-Elf. Manuel Neuer berichtet von der Unterkunft, dem Zulal Wellness Resort, das sich rund 100 Kilometer nördlich von Katars Hauptstadt Doha befindet. Hier hat die DFB-Elf ihr Quartier bezogen und bereitet sich auf das Turnier im Wüstenstaat vor.

Neuer, für den es bereits die vierte Teilnahme an einer WM-Endrunde ist, klärt die Medienschaffenden auch über die neue Nationalspieler-Generation um Armel Bella-Kotchap, Karim Adeyemi, Jamal Musiala oder eben Moukoko auf. “Sie sind sehr frech”, sagt Neuer und ergänzt: “Aber natürlich im positiven Sinne. Wichtig ist, dass sie dieses Freche auch mit ins Training und in die Spiele bringen und das auch gegen den Gegner zeigen können.” Der Weltmeister-Torwart ist mit 36 Jahren doppelt so alt wie sein Sitznachbar Moukoko, der zu den Hoffnungsträgern im deutschen Team zählt. Der “Mouki”, wie Neuer den Offensivspieler nennt, sei gut integriert und traue sich auch mal etwas zu sagen: “Wir lernen uns schnell kennen und haben ein gutes Verhältnis.”

Tipps von den Erfahrenen

Das erste Training in der Sonne Katars ist von hoher Intensität geprägt, ganz so wie es Bundestrainer Hansi Flick angekündigt hatte. Es wird viel gesprochen, die Stimmung auf dem Platz ist gut. Auch Moukoko, der immer mal wieder von Jonas Hofmann oder Thomas Müller zur Seite genommen wird, ist mit vollem Einsatz dabei.

“Mit 17 Jahren hier bei der WM dabei zu sein, ist nicht selbstverständlich”, sagt Moukoko. “Die Jungs haben mich sehr gut empfangen. Ich freue mich einfach, hier dabei zu sein und mit ihnen um den Titel zu kämpfen.” Auf dem Trainingsplatz ist bei dem Stürmer keine Spur von Nervosität zu erkennen. “Ich bin auch hier um zu lernen. Hier kann ich Erfahrungen sammeln und freue mich, wenn ein Spieler zu mir kommt und mir Tipps gibt”, sagt Moukoko. “Ich lerne hier von den Besten. Ich bin stolz, dabei zu sein.”

Im letzten Testspiel vor der WM gegen den Oman schickte der Bundestrainer Moukoko für die erste Halbzeit auf den Platz. Der Angreifer von Borussia Dortmund war der viertjüngste Debütant im DFB-Trikot. Ähnlich wie dem Rest der DFB-Elf gelang Moukoko nicht viel, aber immerhin traf er den Pfosten und verpasste damit knapp sein erstes Tor für Deutschland. “Ich trauere der Szene nicht nach. Das Spiel ist vorbei”, so Moukoko, der mit großer Vorfreude auf Sonntag schaut. Denn am 20. November feiert er seinen 18. Geburtstag. Gefeiert wird aber wohl eher in einem ruhigen Rahmen. “Bei der Nationalmannschaft haben wir eine schöne Tradition”, erzählt DFB-Direktor Oliver Bierhoff. “Wir werden ihm eine Torte übergeben, die von unserem Koch Anton Schmaus kalorienarm hergestellt wird.” Und ein Ständchen soll es geben, verrät Bierhoff. Die richtige Party wolle man dann nach erfolgreichen Spielen nachholen.

Geburtstag, Debüt im DFB-Team – und auch bei seinem Heimatverein Borussia Dortmund läuft es in dieser Saison für das Ausnahmetalent hervorragend. Der in Kamerun geborene Angreifer hat bereits sechs Bundesliga-Tore für den BVB erzielt und ist damit bester Torschütze seiner Mannschaft. Moukoko hatte bereits in der U19-Bundesliga für Furore gesorgt, als er in zwei Spielzeiten insgesamt 44-mal getroffen hatte. Bleibt er gesund und entwickelt sich nun auch in der Nationalmannschaft so rasant weiter, könnte er in ein paar Jahren in einem Atemzug mit deutschen Stürmer-Ikonen wie Uwe Seeler, Gerd Müller, Rudi Völler oder Miroslav Klose genannt werden.

Moukoko: “Ich glaube an mich”

Deutsche Vorbilder habe er dahingehend aber eher nicht, verrät Moukoko in Al-Shamal: “Von Miroslav Klose habe ich mir viele Videos angeschaut. Andere kenne ich noch nicht, ich war ja noch gar nicht geboren, als sie gespielt haben.” Der Jungstar möchte selbst Geschichte schreiben. Dafür sei er in Katar, so Moukoko: “Ich bin hier, weil der Trainer an mich glaubt. Und ich glaube auch an mich.”

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