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Lufthansa: Normalisierung nach IT-Panne

Durch Bauarbeiten zerstörte Kabel haben den Flugverkehr der Lufthansa beeinträchtigt. Der Flughafen Frankfurt war für Starts und Landungen gesperrt. Seit dem Nachmittag normalisiert sich die Lage langsam.

Am Flughafen Frankfurt normalisiert sich der Flugbetrieb nach Angaben des Betreibers Fraport und der Deutschen Flugsicherung (DFS) nach der massiven Störung durch den IT-Ausfall bei der Lufthansa langsam wieder. Die DFS hatte auf Anraten von Fraport über Stunden keine Landungen am größten deutschen Flughafen mehr zugelassen, weil es nicht genug freie Parkpositionen gab. Seit 13.20 Uhr seien wieder 40 Anflüge pro Stunde möglich, das sei nah am derzeitigen Normalbetrieb, erklärte eine Sprecherin der DFS am Mittwoch. Bis zum Mittag gab es Fraport zufolge mehr als 200 Flugstreichungen. Davon seien mehr als die Hälfte Ankünfte gewesen.

Zuvor waren Tausende Lufthansa-Passagiere von Verspätungen und Flugausfällen betroffen. Seit dem Morgen waren die Computersysteme unter anderem für das Einsteigen nicht mehr betriebsbereit. In der Lufthansa-Zentrale am Frankfurter Flughafen kam ein Krisenstab zusammen. 

Am Flughafen Frankfurt normalisiert sich der Flugbetrieb nach Angaben des Betreibers Fraport und der Deutschen Flugsicherung (DFS) nach der massiven Störung durch den IT-Ausfall bei der Lufthansa langsam wieder. Die DFS hatte auf Anraten von Fraport über Stunden keine Landungen am größten deutschen Flughafen mehr zugelassen, weil es nicht genug freie Parkpositionen gab. Seit 13.20 Uhr seien wieder 40 Anflüge pro Stunde möglich, das sei nah am derzeitigen Normalbetrieb, erklärte eine Sprecherin der DFS am Mittwoch. Bis zum Mittag gab es Fraport zufolge mehr als 200 Flugstreichungen. Davon seien mehr als die Hälfte Ankünfte gewesen.

Die Deutsche Telekom hat inzwischen Angaben der Lufthansa bestätigt, wonach der Ausfall bei der Fluggesellschaft durch Bauarbeiten an einer Bahnstrecke in Frankfurt ausgelöst wurde. Ein Bagger mit einem Erdbohrer habe dort am späten Dienstagnachmittag Glasfaserleitungen in einer Tiefe von fünf Metern durchtrennt, sagte ein Telekom-Sprecher am Mittwoch. Man arbeite “mit Hochdruck” an der Reparatur der Leitungen. “Wir sind mit allem, was verfügbar ist, vor Ort”, sagte der Sprecher.

Keine Starts und Landungen von Frankfurt 

Die Instandsetzung habe bereits am Dienstagabend begonnen und sei die Nacht hindurch fortgesetzt worden. Ein Teil sei bereits instandgesetzt worden. “Die Leitungen kommen jetzt nach und nach zurück.” Wann die Arbeiten beendet werden könnten, sei offen. Die Situation werde sich aber im Laufe des Mittwochnachmittags deutlich verbessern, betonte er. Die Lufthansa informierte auf Twitter, sie erwarte eine Stabilisierung des Flugbetriebs am frühen Abend.

Sämtliche innerdeutschen Flüge waren abgesagt worden. Passagiere wurden gebeten, auf die Bahn umzusteigen. Die Flugsicherung hatte Frankfurt für Landungen gesperrt, damit das Drehkreuz nicht mit Flugzeugen vollläuft. Flüge wurden etwa nach Nürnberg, Köln oder Düsseldorf umgeleitet, sagte ein Sprecher der Flugsicherung. Auch Starts von Frankfurt waren eingestellt worden.  Aktuelle Informationen der Lufthansa hier und auf dem Twitter-Kanal der Airline:

 

Die Fluggäste wurden auch nicht per Strichliste in die bereitstehenden Maschinen gelassen, weil nach Angaben des Personals wichtige Informationen zum Abflug fehlten. Von der Landesperre in Frankfurt waren auch internationale Flüge betroffen, so dass zahlreiche Umsteiger ihre Anschlüsse verpassten.

AR/hb/sti (dpa, rtr)

IT-Ausfall bei Lufthansa

Am Flughafen Frankfurt normalisiert sich der Flugbetrieb nach Angaben des Betreibers Fraport und der Deutschen Flugsicherung (DFS) nach der massiven Störung durch den IT-Ausfall bei der Lufthansa langsam wieder. Die DFS hatte auf Anraten von Fraport über Stunden keine Landungen am größten deutschen Flughafen mehr zugelassen, weil es nicht genug freie Parkpositionen gab. Seit 13.20 Uhr seien wieder 40 Anflüge pro Stunde möglich, das sei nah am derzeitigen Normalbetrieb, erklärte eine Sprecherin der DFS am Mittwoch. Bis zum Mittag gab es Fraport zufolge mehr als 200 Flugstreichungen. Davon seien mehr als die Hälfte Ankünfte gewesen.

Zuvor waren Tausende Lufthansa-Passagiere von Verspätungen und Flugausfällen betroffen. Seit dem Morgen waren die Computersysteme unter anderem für das Einsteigen nicht mehr betriebsbereit. In der Lufthansa-Zentrale am Frankfurter Flughafen kam ein Krisenstab zusammen. 

Keine Starts und Landungen von Frankfurt 

Die Deutsche Telekom hat inzwischen Angaben der Lufthansa bestätigt, wonach der Ausfall bei der Fluggesellschaft durch Bauarbeiten an einer Bahnstrecke in Frankfurt ausgelöst wurde. Ein Bagger mit einem Erdbohrer habe dort am späten Dienstagnachmittag Glasfaserleitungen in einer Tiefe von fünf Metern durchtrennt, sagte ein Telekom-Sprecher am Mittwoch. Man arbeite “mit Hochdruck” an der Reparatur der Leitungen. “Wir sind mit allem, was verfügbar ist, vor Ort”, sagte der Sprecher.

Die Instandsetzung habe bereits am Dienstagabend begonnen und sei die Nacht hindurch fortgesetzt worden. Ein Teil sei bereits instandgesetzt worden. “Die Leitungen kommen jetzt nach und nach zurück.” Wann die Arbeiten beendet werden könnten, sei offen. Die Situation werde sich aber im Laufe des Mittwochnachmittags deutlich verbessern, betonte er. Die Lufthansa informierte auf Twitter, sie erwarte eine Stabilisierung des Flugbetriebs am frühen Abend.

Sämtliche innerdeutschen Flüge waren abgesagt worden. Passagiere wurden gebeten, auf die Bahn umzusteigen. Die Flugsicherung hatte Frankfurt für Landungen gesperrt, damit das Drehkreuz nicht mit Flugzeugen vollläuft. Flüge wurden etwa nach Nürnberg, Köln oder Düsseldorf umgeleitet, sagte ein Sprecher der Flugsicherung. Auch Starts von Frankfurt waren eingestellt worden.  Aktuelle Informationen der Lufthansa hier und auf dem Twitter-Kanal der Airline:

 

Die Fluggäste wurden auch nicht per Strichliste in die bereitstehenden Maschinen gelassen, weil nach Angaben des Personals wichtige Informationen zum Abflug fehlten. Von der Landesperre in Frankfurt waren auch internationale Flüge betroffen, so dass zahlreiche Umsteiger ihre Anschlüsse verpassten.

AR/hb/sti (dpa, rtr)

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