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Tote durch Tropensturm “Gabrielle” in Neuseeland

Der auf der Nordinsel wütende Zyklon hat Neuseeland eine beispiellose Unwetterkatastrophe eingebracht. Ums Leben kamen auch ein Kind und ein Feuerwehrmann. Inzwischen meldete der Pazifikstaat auch noch ein Erbeben.

Im Zuge des tropischen Zyklons “Gabrielle” sind in Neuseeland Polizeiangaben zufolge mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Ein Kind ist unter den Opfern und auch ein Feuerwehrmann, der bei einem Erdrutsch verschüttet wurde. Tausende Menschen in Neuseeland wurden obdachlos.

Am schlimmsten betroffen ist die Region Hawke’s Bay auf der Nordinsel. Militärlastwagen hätten dort etwa 9000 Menschen in Sicherheit gebracht, berichtete Radio New Zealand. Sie sollen zunächst in einem Sportzentrum in der Stadt Hastings untergebracht werden.

Im Zuge des tropischen Zyklons “Gabrielle” sind in Neuseeland Polizeiangaben zufolge mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Ein Kind ist unter den Opfern und auch ein Feuerwehrmann, der bei einem Erdrutsch verschüttet wurde. Tausende Menschen in Neuseeland wurden obdachlos.

Mancherorts standen die Wassermassen so hoch, dass nur noch Häuserdächer zu sehen waren. Die Einsatzkräfte waren mit zahlreichen Helikoptern im Einsatz, um Menschen zu retten, die sich auf die Dächer geflüchtet hatten.

Zentrum von Erdbeben nahe Wellington

Nach Angaben des neuseeländischen Ministers für Notfallmanagement, Kieran McAnulty, sind zudem noch immer mehr als 140.000 Menschen ohne Strom. Er sprach von einem “massiven, beispiellosen Wetterereignis”.

Derweil besuchte die britische Prinzessin Anne das Zentrum für Krisenmanagement in der Hauptstadt Wellington. “Ich bewundere den Mut der Menschen in Neuseeland in dieser besorgniserregenden und schwierigen Zeit”, teilte sie anschließend mit. “Meine Gedanken sind bei allen Neuseeländern, deren Häuser oder Lebensgrundlagen von Zyklon ‘Gabrielle’ in Mitleidenschaft gezogen wurden.”

Der Tropensturm war seit Montag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde und Starkregen über die Nordinsel des Pazifikstaats gezogen. Brücken wurden fortgeschwemmt, Straßen waren unpassierbar. Einige Orte waren von der Außenwelt abgeschnitten. In mehreren Städten und Gemeinden sollen die Schulen bis zum Ende der Woche geschlossen bleiben.

Wegen “Gabrielle” hatte Neuseelands Regierung am Dienstag den Nationalen Notstand ausgerufen. Dieser war zuvor erst zweimal verhängt worden: Beim Massaker von Christchurch 2019 mit mehr als 50 Toten sowie wegen der Corona-Pandemie. Inzwischen zog “Gabrielle” weiter Richtung Süden, der Wetterdienst MetService warnt vor Starkregen.

Unterdessen wurde Neuseeland auch noch von einem schweren Erdbeben erschüttert. Nach Angaben der nationalen Erdbebenwarte Geonet hatte das Beben eine Stärke von 6,1. Das Zentrum lag nahe Wellington in etwa 48 Kilometern Tiefe im Meer, die Erdstöße waren in vielen Landesteilen zu spüren. Eine Tsunami-Warnung gab es nicht. Über mögliche Opfer oder Schäden ist noch nichts bekannt.

Innerhalb kurzer Zeit hätten rund 60.000 Menschen im Internet gemeldet, dass sie die Erdstöße deutlich gespürt hätten, darunter auch in der größten Stadt Auckland sowie im auf der Südinsel gelegenen Christchurch, berichtete die Zeitung “New Zealand Herald”. Viele hätten das Beben als “massiv und angsteinflößend” beschrieben. Es habe fast 30 Sekunden gedauert, hieß es weiter. Augenzeugen sagten der Deutschen Presse-Agentur, sie hätten unter Tischen Schutz gesucht.

sti/AR (afp, dpa)

Von den Wassermassen eingeschlossene Häuser in Awatoto, einem Küstenvorort von Napier
Rettungsaktion für die Besatzung einer in Seenot geratenen Yacht im Hauraki-Golf
Die britische Prinzessin Anne bei ihrem Besuch in Wellington

Im Zuge des tropischen Zyklons “Gabrielle” sind in Neuseeland Polizeiangaben zufolge mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Ein Kind ist unter den Opfern und auch ein Feuerwehrmann, der bei einem Erdrutsch verschüttet wurde. Tausende Menschen in Neuseeland wurden obdachlos.

Am schlimmsten betroffen ist die Region Hawke’s Bay auf der Nordinsel. Militärlastwagen hätten dort etwa 9000 Menschen in Sicherheit gebracht, berichtete Radio New Zealand. Sie sollen zunächst in einem Sportzentrum in der Stadt Hastings untergebracht werden.

Zentrum von Erdbeben nahe Wellington

Mancherorts standen die Wassermassen so hoch, dass nur noch Häuserdächer zu sehen waren. Die Einsatzkräfte waren mit zahlreichen Helikoptern im Einsatz, um Menschen zu retten, die sich auf die Dächer geflüchtet hatten.

Nach Angaben des neuseeländischen Ministers für Notfallmanagement, Kieran McAnulty, sind zudem noch immer mehr als 140.000 Menschen ohne Strom. Er sprach von einem “massiven, beispiellosen Wetterereignis”.

Derweil besuchte die britische Prinzessin Anne das Zentrum für Krisenmanagement in der Hauptstadt Wellington. “Ich bewundere den Mut der Menschen in Neuseeland in dieser besorgniserregenden und schwierigen Zeit”, teilte sie anschließend mit. “Meine Gedanken sind bei allen Neuseeländern, deren Häuser oder Lebensgrundlagen von Zyklon ‘Gabrielle’ in Mitleidenschaft gezogen wurden.”

Der Tropensturm war seit Montag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde und Starkregen über die Nordinsel des Pazifikstaats gezogen. Brücken wurden fortgeschwemmt, Straßen waren unpassierbar. Einige Orte waren von der Außenwelt abgeschnitten. In mehreren Städten und Gemeinden sollen die Schulen bis zum Ende der Woche geschlossen bleiben.

Wegen “Gabrielle” hatte Neuseelands Regierung am Dienstag den Nationalen Notstand ausgerufen. Dieser war zuvor erst zweimal verhängt worden: Beim Massaker von Christchurch 2019 mit mehr als 50 Toten sowie wegen der Corona-Pandemie. Inzwischen zog “Gabrielle” weiter Richtung Süden, der Wetterdienst MetService warnt vor Starkregen.

Unterdessen wurde Neuseeland auch noch von einem schweren Erdbeben erschüttert. Nach Angaben der nationalen Erdbebenwarte Geonet hatte das Beben eine Stärke von 6,1. Das Zentrum lag nahe Wellington in etwa 48 Kilometern Tiefe im Meer, die Erdstöße waren in vielen Landesteilen zu spüren. Eine Tsunami-Warnung gab es nicht. Über mögliche Opfer oder Schäden ist noch nichts bekannt.

Innerhalb kurzer Zeit hätten rund 60.000 Menschen im Internet gemeldet, dass sie die Erdstöße deutlich gespürt hätten, darunter auch in der größten Stadt Auckland sowie im auf der Südinsel gelegenen Christchurch, berichtete die Zeitung “New Zealand Herald”. Viele hätten das Beben als “massiv und angsteinflößend” beschrieben. Es habe fast 30 Sekunden gedauert, hieß es weiter. Augenzeugen sagten der Deutschen Presse-Agentur, sie hätten unter Tischen Schutz gesucht.

sti/AR (afp, dpa)

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