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Heftige Überschwemmungen im türkischen Erdbebengebiet

Erst die Erdbebenkatastrophe und jetzt auch noch Hochwasser wegen starker Regenfälle: Die Menschen im Südosten der Türkei kommen nicht zur Ruhe. Es gibt mehrere Todesopfer.

Nach dem verheerenden Erdbeben im Südosten der Türkei ist es dort nun zu heftigen Überschwemmungen gekommen. Mindestens fünf Menschen sind dabei gestorben, zehn weitere werden in verschiedenen Regionen vermisst, wie staatliche Medien berichten. Allein in der an Syrien grenzenden Provinz Sanliurfa seien vier Menschen ums Leben gekommen. Auch in ländlichen Gebieten liefen Rettungseinsätze, sagte Provinzgouverneur Salih Ayhan dem staatlichen Sender TRT Haber. Die Behörden befürchteten, dass die Zahl der Toten nach den außergewöhnlichen Regenfällen weiter steigen könnte.

Der Gouverneur rief die Anwohner dazu auf, in ihren Häusern zu bleiben – oder gegebenenfalls sichere Gegenden aufzusuchen. Schulen wurden für einen Tag geschlossen. In Sanliurfa wurde laut der Nachrichtenagentur DHA neben Wohnhäusern auch die Notaufnahme eines Krankenhauses überflutet. Mehrere Menschen wurden von einem Campingplatz evakuiert, wo Überlebende des Erdbebens in Zelten Zuflucht suchten.

Nach dem verheerenden Erdbeben im Südosten der Türkei ist es dort nun zu heftigen Überschwemmungen gekommen. Mindestens fünf Menschen sind dabei gestorben, zehn weitere werden in verschiedenen Regionen vermisst, wie staatliche Medien berichten. Allein in der an Syrien grenzenden Provinz Sanliurfa seien vier Menschen ums Leben gekommen. Auch in ländlichen Gebieten liefen Rettungseinsätze, sagte Provinzgouverneur Salih Ayhan dem staatlichen Sender TRT Haber. Die Behörden befürchteten, dass die Zahl der Toten nach den außergewöhnlichen Regenfällen weiter steigen könnte.

In der etwa 110 Kilometer nördlich gelegenen Nachbarprovinz Adiyaman wurde nach Angaben des türkischen Innenministers Süleyman Soylu ein Container-Haus weggeschwemmt. Dabei sei ein Mensch gestorben. Vier weitere Bewohner des Containers werden laut Medienangaben vermisst. Soylu rief die Anwohner in Adiyaman auf, sich von Flussbetten fernzuhalten.

Container vom Wasser weggeschwemmt

Bei dem Beben Anfang Februar und bei vielen Nachbeben waren alleine in der Türkei mehr als 48.000 Menschen ums Leben gekommen. Danach waren hunderttausende Menschen in der Region obdachlos und in Notunterkünften wie Zelten untergekommen. In Iskenderun in der Provinz Hatay drang Wasser etwa in Zelte ein. Wie Aufnahmen des Senders Haber Global zeigten, rissen die Wassermassen Autos mit sich und beschädigten Straßen und Brücken. Videos zeigten, wie Menschen sich schwimmend in Sicherheit brachten.

Oppositionspolitikerin Canan Kaftancioglu teilte im Netz ein Video, auf dem zu sehen ist, wie eine Frau weinend versucht, mit einem Schieber Wasser aus ihrem Zelt zu drängen. Kaftancioglu kritisierte, dass die Menschen mehr als einen Monat nach dem Erdbeben noch nicht in Containern untergebracht seien. Es gebe zudem noch immer Menschen, die keine Zelte hätten. “Nach der Katastrophe geht das Desaster noch immer weiter”, schrieb sie. Präsident Recep Tayyip Erdogan hat versprochen, Häuser in der Erdbebenregion innerhalb eines Jahres wieder aufzubauen. In der Türkei ist derzeit Wahlkampf. Am 14. Mai stimmen die Bürger über Parlament und Präsidenten ab.

cwo/fab (dpa, rtre)

Ein halbversunkenes Auto im Überschwemmungsgebiet

Nach dem verheerenden Erdbeben im Südosten der Türkei ist es dort nun zu heftigen Überschwemmungen gekommen. Mindestens fünf Menschen sind dabei gestorben, zehn weitere werden in verschiedenen Regionen vermisst, wie staatliche Medien berichten. Allein in der an Syrien grenzenden Provinz Sanliurfa seien vier Menschen ums Leben gekommen. Auch in ländlichen Gebieten liefen Rettungseinsätze, sagte Provinzgouverneur Salih Ayhan dem staatlichen Sender TRT Haber. Die Behörden befürchteten, dass die Zahl der Toten nach den außergewöhnlichen Regenfällen weiter steigen könnte.

Der Gouverneur rief die Anwohner dazu auf, in ihren Häusern zu bleiben – oder gegebenenfalls sichere Gegenden aufzusuchen. Schulen wurden für einen Tag geschlossen. In Sanliurfa wurde laut der Nachrichtenagentur DHA neben Wohnhäusern auch die Notaufnahme eines Krankenhauses überflutet. Mehrere Menschen wurden von einem Campingplatz evakuiert, wo Überlebende des Erdbebens in Zelten Zuflucht suchten.

Container vom Wasser weggeschwemmt

In der etwa 110 Kilometer nördlich gelegenen Nachbarprovinz Adiyaman wurde nach Angaben des türkischen Innenministers Süleyman Soylu ein Container-Haus weggeschwemmt. Dabei sei ein Mensch gestorben. Vier weitere Bewohner des Containers werden laut Medienangaben vermisst. Soylu rief die Anwohner in Adiyaman auf, sich von Flussbetten fernzuhalten.

Bei dem Beben Anfang Februar und bei vielen Nachbeben waren alleine in der Türkei mehr als 48.000 Menschen ums Leben gekommen. Danach waren hunderttausende Menschen in der Region obdachlos und in Notunterkünften wie Zelten untergekommen. In Iskenderun in der Provinz Hatay drang Wasser etwa in Zelte ein. Wie Aufnahmen des Senders Haber Global zeigten, rissen die Wassermassen Autos mit sich und beschädigten Straßen und Brücken. Videos zeigten, wie Menschen sich schwimmend in Sicherheit brachten.

Oppositionspolitikerin Canan Kaftancioglu teilte im Netz ein Video, auf dem zu sehen ist, wie eine Frau weinend versucht, mit einem Schieber Wasser aus ihrem Zelt zu drängen. Kaftancioglu kritisierte, dass die Menschen mehr als einen Monat nach dem Erdbeben noch nicht in Containern untergebracht seien. Es gebe zudem noch immer Menschen, die keine Zelte hätten. “Nach der Katastrophe geht das Desaster noch immer weiter”, schrieb sie. Präsident Recep Tayyip Erdogan hat versprochen, Häuser in der Erdbebenregion innerhalb eines Jahres wieder aufzubauen. In der Türkei ist derzeit Wahlkampf. Am 14. Mai stimmen die Bürger über Parlament und Präsidenten ab.

cwo/fab (dpa, rtre)

Kritik an der Erdogan-Regierung

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