Wirtschaft

US-Finanzaufsicht geht gegen Binance vor

Die weltgrößte Handelsplattform für Digitalwährungen steht unter Anklage. Es geht um Verstöße gegen die Regeln auf dem US-Finanzmarkt. Und es droht ein Handelsverbot.

Die US-Aufsichtsbehörde CFTC hat Binance und ihren Gründer Changpeng Zhao verklagt. Die Finanzaufseher werfen der weltweit größten Kryptobörse vor, sich nicht an Regeln auf dem US-Finanzmarkt gehalten und bestimmte Geschäfte und Dienstleistungen ohne nötige Zulassung betrieben zu haben. So habe Binance-Gründer Zhao Mitarbeiter und Kunden anweisen lassen, Kontrollen zu umgehen, “um Unternehmensgewinne zu maximieren”.

Die Plattform habe unter anderem von ihren Kunden keine Angaben zur Überprüfung der Identität verlangt, erklärte die CFTC. Außerdem habe Binance “grundlegende Compliance-Prozeduren” gegen Terrorfinanzierung und Geldwäsche nicht umgesetzt. “Bei Binance wussten sie über Jahre, dass sie CFTC-Regeln verletzen”, erklärte Behördenchef Rostin Behnam. Die Aufsicht will Bußgelder und ein Handelsverbot erwirken.

Die US-Aufsichtsbehörde CFTC hat Binance und ihren Gründer Changpeng Zhao verklagt. Die Finanzaufseher werfen der weltweit größten Kryptobörse vor, sich nicht an Regeln auf dem US-Finanzmarkt gehalten und bestimmte Geschäfte und Dienstleistungen ohne nötige Zulassung betrieben zu haben. So habe Binance-Gründer Zhao Mitarbeiter und Kunden anweisen lassen, Kontrollen zu umgehen, “um Unternehmensgewinne zu maximieren”.

Kryptounternehmen stehen bereits seit Jahren im Visier von US-Staatsanwälten und Fahndern. Dabei geht es vor allem um illegale Angebote oder um die Nichteinhaltung von Vorschriften zur Verhinderung illegaler Aktivitäten. Zuletzt hat sich das Tempo der staatlichen Ermittlungen noch deutlich erhöht.

Verschärfte Ermittlungen gegen Kryptofirmen

Zudem hat der Markt für Kryptowährungen erst kürzlich mehrere Erschütterungen erlebt. So ging im November die von Sam Bankman-Fried gegründete Kryptowährungsplattform FTX pleite. Bankman-Fried wurde in der Folge auf den Bahamas festgenommen und an die USA ausgeliefert, wo er unter anderem wegen Betrugs angeklagt ist.

rb/wa (AFP, dpa, Reuters)

Die US-Aufsichtsbehörde CFTC hat Binance und ihren Gründer Changpeng Zhao verklagt. Die Finanzaufseher werfen der weltweit größten Kryptobörse vor, sich nicht an Regeln auf dem US-Finanzmarkt gehalten und bestimmte Geschäfte und Dienstleistungen ohne nötige Zulassung betrieben zu haben. So habe Binance-Gründer Zhao Mitarbeiter und Kunden anweisen lassen, Kontrollen zu umgehen, “um Unternehmensgewinne zu maximieren”.

Die Plattform habe unter anderem von ihren Kunden keine Angaben zur Überprüfung der Identität verlangt, erklärte die CFTC. Außerdem habe Binance “grundlegende Compliance-Prozeduren” gegen Terrorfinanzierung und Geldwäsche nicht umgesetzt. “Bei Binance wussten sie über Jahre, dass sie CFTC-Regeln verletzen”, erklärte Behördenchef Rostin Behnam. Die Aufsicht will Bußgelder und ein Handelsverbot erwirken.

Verschärfte Ermittlungen gegen Kryptofirmen

Kryptounternehmen stehen bereits seit Jahren im Visier von US-Staatsanwälten und Fahndern. Dabei geht es vor allem um illegale Angebote oder um die Nichteinhaltung von Vorschriften zur Verhinderung illegaler Aktivitäten. Zuletzt hat sich das Tempo der staatlichen Ermittlungen noch deutlich erhöht.

Zudem hat der Markt für Kryptowährungen erst kürzlich mehrere Erschütterungen erlebt. So ging im November die von Sam Bankman-Fried gegründete Kryptowährungsplattform FTX pleite. Bankman-Fried wurde in der Folge auf den Bahamas festgenommen und an die USA ausgeliefert, wo er unter anderem wegen Betrugs angeklagt ist.

rb/wa (AFP, dpa, Reuters)

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