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Zahl toter Geflüchteter im Mittelmeer stark gestiegen

In den ersten drei Monaten dieses Jahres sind auf dem Mittelmeer laut UN so viele Geflüchtete gestorben wie seit langem nicht mehr. Grund seien Verzögerungen und Behinderungen von Rettungsmissionen.

441 Geflüchtete hätten auf der Mittelmeeroute zwischen Januar und März 2023 ihr Leben verloren, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) der Vereinten Nationen mit. Eine so hohe Anzahl von ertrunkenen Geflüchteten in diesem Zeitraum gab es seit sechs Jahren nicht mehr. Gründe hierfür seien Verzögerungen von staatlichen Rettungsmaßnahmen und Behinderungen von Nichtregierungsorganisationen gewesen. Im vergangenen Jahr seien von Januar bis März 334 Todesfälle registriert worden, im Jahr 2017 waren es 742.

Die tatsächliche Anzahl der Toten sei wahrscheinlich deutlich höher als die registrierten 441 Opfer, so das IOM. Es gebe Fälle, in denen Boote als vermisst gemeldet werden, aber weitere Aufzeichnungen über Überlebende und Opfer fehlen würden. Die Leichen der Menschen, die auf dem Meer ertrinken, werden oft nicht mehr gefunden.

441 Geflüchtete hätten auf der Mittelmeeroute zwischen Januar und März 2023 ihr Leben verloren, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) der Vereinten Nationen mit. Eine so hohe Anzahl von ertrunkenen Geflüchteten in diesem Zeitraum gab es seit sechs Jahren nicht mehr. Gründe hierfür seien Verzögerungen von staatlichen Rettungsmaßnahmen und Behinderungen von Nichtregierungsorganisationen gewesen. Im vergangenen Jahr seien von Januar bis März 334 Todesfälle registriert worden, im Jahr 2017 waren es 742.

“Die anhaltende humanitäre Krise im zentralen Mittelmeer ist unerträglich”, sagte IOM-Direktor, António Vitorino. Mehr als 20.000 Menschen seien auf dieser Route seit 2014 ums Leben gekommen. “Die Staaten müssen reagieren”, forderte er. 

Zahl der Toten wahrscheinlich höher

Die Überquerung des Mittelmeers gilt als die weltweit tödlichste Route für Geflüchtete, trotzdem versuchen Zehntausende auf diesem Weg nach Europa zu gelangen. Allein am Osterwochenende hätten etwa 3000 Geflüchtete Italien erreicht, so das IOM. Seit Beginn des Jahres seien damit mehr als 31.000 Menschen dort angekommen. 

Die EU habe ihre Rettungsmaßnahmen in den vergangenen Monaten stark zurückgefahren. kritisierte das IOM. Es bräuchte aber staatlich geführte Rettungsmissionen und ein Ende von “Ad hoc-Reaktionen”, die es seitdem Ende von Mare Nostrum im Jahr 2014 gegeben hätte. Mare Nostrum war eine Operation der italienischen Marine und Küstenwache zur Seenotrettung von Geflüchteten. Außerdem müsse die Kriminalisierung und Behinderung von NGO’s, die zur Rettung der Geflüchteten kämen, beendet werden.

nmm/ww (afp, dpa, ap, rtr)

Ein Schiff mit 700 Geflüchteten erreicht Italien im April 2023. Das Schiff ist voller Menschen, die dicht gedrängt sind. Am Hafen stehen Polizisten. Die Geflüchteten steigen nacheinander aus.

441 Geflüchtete hätten auf der Mittelmeeroute zwischen Januar und März 2023 ihr Leben verloren, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) der Vereinten Nationen mit. Eine so hohe Anzahl von ertrunkenen Geflüchteten in diesem Zeitraum gab es seit sechs Jahren nicht mehr. Gründe hierfür seien Verzögerungen von staatlichen Rettungsmaßnahmen und Behinderungen von Nichtregierungsorganisationen gewesen. Im vergangenen Jahr seien von Januar bis März 334 Todesfälle registriert worden, im Jahr 2017 waren es 742.

Die tatsächliche Anzahl der Toten sei wahrscheinlich deutlich höher als die registrierten 441 Opfer, so das IOM. Es gebe Fälle, in denen Boote als vermisst gemeldet werden, aber weitere Aufzeichnungen über Überlebende und Opfer fehlen würden. Die Leichen der Menschen, die auf dem Meer ertrinken, werden oft nicht mehr gefunden.

Zahl der Toten wahrscheinlich höher

“Die anhaltende humanitäre Krise im zentralen Mittelmeer ist unerträglich”, sagte IOM-Direktor, António Vitorino. Mehr als 20.000 Menschen seien auf dieser Route seit 2014 ums Leben gekommen. “Die Staaten müssen reagieren”, forderte er. 

Die Überquerung des Mittelmeers gilt als die weltweit tödlichste Route für Geflüchtete, trotzdem versuchen Zehntausende auf diesem Weg nach Europa zu gelangen. Allein am Osterwochenende hätten etwa 3000 Geflüchtete Italien erreicht, so das IOM. Seit Beginn des Jahres seien damit mehr als 31.000 Menschen dort angekommen. 

Die EU habe ihre Rettungsmaßnahmen in den vergangenen Monaten stark zurückgefahren. kritisierte das IOM. Es bräuchte aber staatlich geführte Rettungsmissionen und ein Ende von “Ad hoc-Reaktionen”, die es seitdem Ende von Mare Nostrum im Jahr 2014 gegeben hätte. Mare Nostrum war eine Operation der italienischen Marine und Küstenwache zur Seenotrettung von Geflüchteten. Außerdem müsse die Kriminalisierung und Behinderung von NGO’s, die zur Rettung der Geflüchteten kämen, beendet werden.

nmm/ww (afp, dpa, ap, rtr)

EU habe Rettungsmaßnahmen zurückgefahren

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