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Großer Drogen- und Schusswaffenfund in Lateinamerika

Interpol ist der größte jemals dagewesene Einsatz gegen illegale Schusswaffen gelungen. Beschlagnahmt wurden mehrere tausend Waffen und Tonnen von Drogen.

Mehr als 14.000 Festnahmen, über 8000 beschlagnahmte Waffen und sichergestelltes Rauschgift im Wert von etwa 5,7 Milliarden Dollar (umgerechnet knapp 5,2 Milliarden Euro) – so sah der bisher größte Einsatz gegen Schusswaffen der internationalen Polizeiorganisation Interpol aus. Im Rahmen der Operation Trigger IX gingen die Einsatzkräfte zwischen Mitte März und Anfang April in Mittel- und Südamerika gegen Gangs und Kartelle vor.  

“Die Tatsache, dass eine Operation, die auf illegale Schusswaffen abzielte, zu solch massiven Beschlagnahmungen von Drogen führte, ist ein weiterer Beweis dafür, dass diese Verbrechen miteinander verwoben sind”, sagte Interpol-Generalsekretär Jürgen Stock.

Mehr als 14.000 Festnahmen, über 8000 beschlagnahmte Waffen und sichergestelltes Rauschgift im Wert von etwa 5,7 Milliarden Dollar (umgerechnet knapp 5,2 Milliarden Euro) – so sah der bisher größte Einsatz gegen Schusswaffen der internationalen Polizeiorganisation Interpol aus. Im Rahmen der Operation Trigger IX gingen die Einsatzkräfte zwischen Mitte März und Anfang April in Mittel- und Südamerika gegen Gangs und Kartelle vor.  

Die Einsatzkräfte gingen gegen 20 kriminelle Organisationen vor, darunter das brasilianische Verbrechersyndikat Primeiro Comando da Capital, die salvadorianische Jugendgang Mara Salvatrucha und das auch in Südamerika aktive Balkan-Kartell. Nach dem Einsatz eröffneten die beteiligten Strafverfolgungsbehörden rund 30 Ermittlungsverfahren.

Einsatz gegen 20 kriminelle Organisationen

Interpol zog während der Operation Waffenexperten der beteiligten Länder in der Grenzstadt Foz do Iguaçu im Dreiländereck zwischen Brasilien, Argentinien und Paraguay zusammen, um den Einsatz zu steuern. An der Großrazzia waren laut Interpol etwa 15 Länder aus der Region sowie rund 100 Strafverfolgungsbehörden beteiligt, darunter auch die US-Waffenbehörde ATF. Finanziert wurde die Operation Trigger IX von der Europäischen Union.

“Die Netzwerke des organisierten Verbrechens, die hinter all diesen illegalen Aktivitäten stehen, haben nur eine Priorität: Profit. Wir als Strafverfolgungsbehörden müssen ebenso entschlossen sein, sie in jeder Region und weltweit zu zerschlagen”, erklärte Generalsekretär Stock.

Auch befeuert durch den Drogenhandel, ist Lateinamerika eine der gefährlichsten Regionen der Welt. In den Ländern Amerikas lebe nur 13 Prozent der Weltbevölkerung, aber dort würden 37 Prozent aller Tötungsdelikte weltweit verübt, so die Interpol-Waffenexpertin Line Haidar. “Zwei Drittel aller Morde in Amerika werden mit Schusswaffen begangen.”

nmm/gri (dpa, afp)

Ein kleiner Haufen aus weißem Pulver auf einer grünen Tischdecke. Ein Messer, auf dessen Messerspitze ebenfalls ein kleines Häufchen Kokain zu sehen ist.

Mehr als 14.000 Festnahmen, über 8000 beschlagnahmte Waffen und sichergestelltes Rauschgift im Wert von etwa 5,7 Milliarden Dollar (umgerechnet knapp 5,2 Milliarden Euro) – so sah der bisher größte Einsatz gegen Schusswaffen der internationalen Polizeiorganisation Interpol aus. Im Rahmen der Operation Trigger IX gingen die Einsatzkräfte zwischen Mitte März und Anfang April in Mittel- und Südamerika gegen Gangs und Kartelle vor.  

“Die Tatsache, dass eine Operation, die auf illegale Schusswaffen abzielte, zu solch massiven Beschlagnahmungen von Drogen führte, ist ein weiterer Beweis dafür, dass diese Verbrechen miteinander verwoben sind”, sagte Interpol-Generalsekretär Jürgen Stock.

Einsatz gegen 20 kriminelle Organisationen

Die Einsatzkräfte gingen gegen 20 kriminelle Organisationen vor, darunter das brasilianische Verbrechersyndikat Primeiro Comando da Capital, die salvadorianische Jugendgang Mara Salvatrucha und das auch in Südamerika aktive Balkan-Kartell. Nach dem Einsatz eröffneten die beteiligten Strafverfolgungsbehörden rund 30 Ermittlungsverfahren.

Interpol zog während der Operation Waffenexperten der beteiligten Länder in der Grenzstadt Foz do Iguaçu im Dreiländereck zwischen Brasilien, Argentinien und Paraguay zusammen, um den Einsatz zu steuern. An der Großrazzia waren laut Interpol etwa 15 Länder aus der Region sowie rund 100 Strafverfolgungsbehörden beteiligt, darunter auch die US-Waffenbehörde ATF. Finanziert wurde die Operation Trigger IX von der Europäischen Union.

“Die Netzwerke des organisierten Verbrechens, die hinter all diesen illegalen Aktivitäten stehen, haben nur eine Priorität: Profit. Wir als Strafverfolgungsbehörden müssen ebenso entschlossen sein, sie in jeder Region und weltweit zu zerschlagen”, erklärte Generalsekretär Stock.

Auch befeuert durch den Drogenhandel, ist Lateinamerika eine der gefährlichsten Regionen der Welt. In den Ländern Amerikas lebe nur 13 Prozent der Weltbevölkerung, aber dort würden 37 Prozent aller Tötungsdelikte weltweit verübt, so die Interpol-Waffenexpertin Line Haidar. “Zwei Drittel aller Morde in Amerika werden mit Schusswaffen begangen.”

Es geht nur um Profit

nmm/gri (dpa, afp)

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