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Fed erhöht Leitzins zum zehnten Mal in Folge

Die US-Notenbank hat im Kampf gegen die Inflation den Leitzins noch einmal erhöht – um 0,25 Prozentpunkte. Ihren weiteren geldpolitischen Kurs lässt die Federal Reserve offen.

Mit dem erneuten Zinssprung um 0,25 Prozentpunkte liegt der US-Leitzins nun in der Spanne von 5,0 bis 5,25 Prozent, wie die Federal Reserve (Fed) mitteilte. Das ist der höchste Wert seit 2007 – also vor Beginn der weltweiten Finanzkrise. Es ist die zehnte Leitzinserhöhung in Folge seit dem März vergangenen Jahres. Die jetzige Zinsentscheidung fiel vor dem Hintergrund der jüngsten Turbulenzen im Bankensektor, einer sich abschwächenden Konjunktur, Rezessionsängsten und Befürchtungen vor einem möglichen Zahlungsausfall der USA.

Doch wer gehofft hat, dass die Währungshüter nun eine Zinspause klar in Aussicht stellen, wurde enttäuscht. Fed-Chef Jerome Powell öffnete zwar die Tür für eine mögliche Zinspause, legte sich aber nicht fest. “Die Inflation hat sich seit Mitte des letzten Jahres etwas abgeschwächt. Dennoch ist der Inflationsdruck nach wie vor hoch”, betonte Powell. “Ich denke, die Geldpolitik ist straff.” Womöglich sei man auf einem ausreichend hohen Zinsniveau angelangt, oder zumindest nicht weit davon entfernt.

Mit dem erneuten Zinssprung um 0,25 Prozentpunkte liegt der US-Leitzins nun in der Spanne von 5,0 bis 5,25 Prozent, wie die Federal Reserve (Fed) mitteilte. Das ist der höchste Wert seit 2007 – also vor Beginn der weltweiten Finanzkrise. Es ist die zehnte Leitzinserhöhung in Folge seit dem März vergangenen Jahres. Die jetzige Zinsentscheidung fiel vor dem Hintergrund der jüngsten Turbulenzen im Bankensektor, einer sich abschwächenden Konjunktur, Rezessionsängsten und Befürchtungen vor einem möglichen Zahlungsausfall der USA.

Zugleich dämpfte Powell Erwartungen der Märkte an baldige Zinssenkungen. Da die Fed derzeit davon ausgehe, dass der starke Preisauftrieb nicht so schnell nachlassen werde, wären Senkungen aus Powells Sicht in einem solchen Umfeld unangebracht. Das nächste Treffen des zuständigen Fed-Ausschusses zur Geldpolitik findet Mitte Juni statt.

US-Notenbank lässt sich nicht in die Karten schauen

Die Fed fährt angesichts des starken Anstiegs der Verbraucherpreise in den USA seit mehr als einem Jahr einen harten geldpolitischen Kurs. Die Inflationsrate hatte im vergangenen Sommer ein 40-Jahres-Hoch von 9,1 Prozent erreicht. Inzwischen ist die Teuerungsrate zwar auf fünf Prozent zurückgegangen – sie liegt aber nach wie vor deutlich über dem zwei-Prozent-Ziel der Fed.

Zuletzt hatte der Zusammenbruch der kalifornischen First Republic Bank für neue Unruhe gesorgt. Es war die zweitgrößte Pleite einer Geschäftsbank in der US-Geschichte. Bereits im März hatte der Zusammenbruch der Silicon Valley Bank (SVP) für erhebliche Turbulenzen im Bankensektor und an den Börsen gesorgt.

Ohnehin ist das US-Wirtschaftswachstum ins Stocken geraten. Im ersten Quartal des Jahres ging das Wachstum der größten Volkswirtschaft der Welt auf 0,3 Prozent zurück. Analysten gehen davon aus, dass die USA in eine leichte Rezession rutschen könnten.

 qu/mak (afp, dpa, rtr)

Mit dem erneuten Zinssprung um 0,25 Prozentpunkte liegt der US-Leitzins nun in der Spanne von 5,0 bis 5,25 Prozent, wie die Federal Reserve (Fed) mitteilte. Das ist der höchste Wert seit 2007 – also vor Beginn der weltweiten Finanzkrise. Es ist die zehnte Leitzinserhöhung in Folge seit dem März vergangenen Jahres. Die jetzige Zinsentscheidung fiel vor dem Hintergrund der jüngsten Turbulenzen im Bankensektor, einer sich abschwächenden Konjunktur, Rezessionsängsten und Befürchtungen vor einem möglichen Zahlungsausfall der USA.

Doch wer gehofft hat, dass die Währungshüter nun eine Zinspause klar in Aussicht stellen, wurde enttäuscht. Fed-Chef Jerome Powell öffnete zwar die Tür für eine mögliche Zinspause, legte sich aber nicht fest. “Die Inflation hat sich seit Mitte des letzten Jahres etwas abgeschwächt. Dennoch ist der Inflationsdruck nach wie vor hoch”, betonte Powell. “Ich denke, die Geldpolitik ist straff.” Womöglich sei man auf einem ausreichend hohen Zinsniveau angelangt, oder zumindest nicht weit davon entfernt.

US-Notenbank lässt sich nicht in die Karten schauen

Zugleich dämpfte Powell Erwartungen der Märkte an baldige Zinssenkungen. Da die Fed derzeit davon ausgehe, dass der starke Preisauftrieb nicht so schnell nachlassen werde, wären Senkungen aus Powells Sicht in einem solchen Umfeld unangebracht. Das nächste Treffen des zuständigen Fed-Ausschusses zur Geldpolitik findet Mitte Juni statt.

Die Fed fährt angesichts des starken Anstiegs der Verbraucherpreise in den USA seit mehr als einem Jahr einen harten geldpolitischen Kurs. Die Inflationsrate hatte im vergangenen Sommer ein 40-Jahres-Hoch von 9,1 Prozent erreicht. Inzwischen ist die Teuerungsrate zwar auf fünf Prozent zurückgegangen – sie liegt aber nach wie vor deutlich über dem zwei-Prozent-Ziel der Fed.

Zuletzt hatte der Zusammenbruch der kalifornischen First Republic Bank für neue Unruhe gesorgt. Es war die zweitgrößte Pleite einer Geschäftsbank in der US-Geschichte. Bereits im März hatte der Zusammenbruch der Silicon Valley Bank (SVP) für erhebliche Turbulenzen im Bankensektor und an den Börsen gesorgt.

Ohnehin ist das US-Wirtschaftswachstum ins Stocken geraten. Im ersten Quartal des Jahres ging das Wachstum der größten Volkswirtschaft der Welt auf 0,3 Prozent zurück. Analysten gehen davon aus, dass die USA in eine leichte Rezession rutschen könnten.

US-Inflationsrate zuletzt bei 5,0 Prozent

 qu/mak (afp, dpa, rtr)

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